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5:2-Erfolg im Test an der...

Zebras brachten RWE wieder ins Spiel

19.07.2009 | 12:09 Uhr
Zebras brachten RWE wieder ins Spiel

Fußball-Zweitligist MSV Duisburg kam im Freundschaftsspiel bei West-Regionalligist Rot-Weiß Essen zu einem 5:2 (3:2)-Erfolg. Vor 2000 Zuschauern gingen die Zebras im Georg-Melches-Stadion früh deutlich in Führung, brachten dann aber durch leichte Fehler RWE ins Spiel zurück.

Der im linken Mittelfeld eingesetzte Testspieler Kristoffer Andersen (23/zuletzt VfR Aalen) eröffnete den Torreigen mit einem 16-Meter-Schuss (8.). Duisburgs U-21-Europameister Sandro Wagner ließ das 0:2 mit einem angeschnittenen Schuss folgen (14.), ehe der Brasilianer Maicon aus 18 Metern das 0:3 erzielte (18.).

„Für uns war ein vierter Treffer möglich, aber dann haben wir RWE mit einem Rückpass eingeladen“, so MSV-Trainer Peter Neururer. Nach einem zu schwachen Abspiel von Björn Schlicke Richtung Torwart Marcel Herzog schnappte sich Essens Kapitän Sascha Mölders die Kugel, umkurvte Herzog und traf aus spitzem Winkel zum 1:3 (42.).

Noch vor der Pause staubte Robert Mainka im Anschluss an einen Pfostenschuss zum 2:3 ab (44.). „In den ersten 20 Minuten hat man gesehen, dass der MSV Zweitligist und wir Viertligist sind. Danach hat meine Mannschaft aber Offensivqualitäten bewiesen“, analysierte RWE-Teamchef Thomas Strunz.

Komplett neues Team

Nach dem Seitenwechsel schraubte der MSV, der die zweiten 45 Minuten mit komplett neuer Mannschaft bestritt, das Resultat nach oben. Dorge Kouemaha köpfte nach Yankov-Flanke zum 2:4 ein (50.). Nach Hereingabe von Christian Tiffert produzierte Essens Bartosz Broniszewski ein unglückliches Eigentor zum 2:5-Endstand.

Ein Abstauber von Zebra-Talent Besart Aliu, der eigentlich in der U19 eingesetzt wird, fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung (76.). Peter Neururer bilanzierte recht zufrieden: „Beide Formationen, die ich auf das Feld geschickt habe, sind sehr ambitioniert aufgetreten. Wir sind nach wir vor beim Finden der Mannschaft. Die aufgetretenen technischen Fehler sind typische Symptome der Vorbereitung.“

Thomas Tartemann

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