Verletzter Hajri macht dem Chemnitzer Conrad keinen Vorwurf

Musste in der Partie gegen den CFC schon früh verletzt vom Feld: Duisburgs Enis Hajri.
Musste in der Partie gegen den CFC schon früh verletzt vom Feld: Duisburgs Enis Hajri.
Foto: Imago
Was wir bereits wissen
Schon nach wenigen Minuten war für Enis Hajri vom MSV Duisburg in der Partie gegen Chemnitz Schluss. Nach einem Foul von Kevin Conrad musste der Mittelfeldspieler schon in der 19. Minute verletzt vom Platz.

Duisburg.. Sie mussten zum zweiten Mal in dieser Saison mit großen Schmerzen vom Platz und zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Wie geht es Ihnen?

Enis Hajri: Ich persönlich fand es gegen Wehen Wiesbaden schlimmer, danach bin ich an Krücken gelaufen. Jetzt gegen Chemnitz habe ich mir eine schwere Nieren- und Rippenprellung zugezogen. Dazu war etwas Blut im Urin. Am Montag wird es eine weitere Untersuchung geben. Danach weiß ich mehr.

Haben Sie noch mitbekommen, welche Wendung das Spiel genommen hat, während sie in der Kabine waren?

Hajri: Ich habe gehört, dass Dennis Grote getroffen und uns in Führung geschossen hat. Was das für Tore waren, weiß ich nicht. Aber mit der Maßnahme, mich rauszunehmen und Dennis reinzubringen, haben wir alles richtig gemacht.

Grote Auslöser für Ihre Verletzung war der harte Zweikampf mit dem Chemnitzer Kevin Conrad. Können Sie sich an die Szene erinnern?

Hajri: Nein. Ich habe nach dem Ball geschaut. Auf einmal hat es gerumst und ich lag am Boden. So etwas passiert im Fußball. Ich glaube nicht, dass mich der Chemnitzer absichtlich verletzen wollte. Er hat sich bei uns in der Kabine auch erkundigt, wie es mir geht.