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MSV-Trainer Runjaic beklagt fehlende Breite im Kader

22.01.2013 | 23:00 Uhr
MSV-Trainer Runjaic beklagt fehlende Breite im Kader
Skeptisch: Coach Kosta Runjaic (li.), Co-Trainer Ilja Gruev, Konditionstrainer Karim RashwanFoto: Christoph Reichwein

Duisburg.  Kosta Runjaic will seine Enttäuschung nicht verbergen. „Wir haben im Winter drei Spieler abgegeben und keinen geholt. Damit kann ich nicht glücklich sein“, sagt der Trainer des MSV Duisburg. Es ist bezeichnend, dass die Startelf für das Spiel bei Dynamo Dresden schon jetzt nahezu steht.

Am Gate 12 des Flughafens in Antalya ließen die Zweitliga-Kicker des MSV Duisburg gestern das Trainingslager in der Türkei hinter sich. Auf der Passagierliste hatte der MSV zweimal „no name“ eintragen lassen. Die Plätze, die der Verein für Neuzugänge vorsorglich hatte reservieren lassen, blieben leer. Trainer Kosta Runjaic machte keinen Hehl aus seiner Enttäuschung: „Wir haben im Winter drei Spieler abgegeben und keinen geholt. Damit kann ich nicht glücklich sein.“

Nicht nur die bislang vergeblichen Versuche, einen neuen Stürmer unter Vertrag zu nehmen, verursachen beim Trainer Sorgenfalten. „Uns fehlt die Breite im Kader. Auf einigen Positionen gibt es kaum noch einen Konkurrenzkampf“, klagt der Trainer. Flamur Kastrati, Zvonko Pamic und Andre Hoffmann haben den MSV in der Winterpause verlassen, Valeri Domovchyski soll ebenfalls den Verein wechseln, zudem sind Jürgen Gjasula und Toni da Silva von einer 100-prozentigen Fitness noch weit entfernt.

Beim Liga-Auftakt in Dresden (Freitag, 1. Februar, 18 Uhr/live im Ticker) fehlt der gesperrte Sören Brandy, Goran Sukalo geht mit vier gelben Karten belastet in die Begegnung. Bislang gibt es abgesehen von Xhelil Abdulla, der sich im letzten Training in der Türkei eine Knöchelverletzung zuzog, keine Verletzungssorgen. Sollte es den MSV in den kommenden Wochen dann doch noch erwischen, würden ausgebliebene Neuverpflichtungen noch stärker ins Kontor schlagen.

Bomheuer als Gewinner des Trainingslagers

Es ist bezeichnend, dass die Startelf für das Spiel in Dresden schon jetzt nahezu steht. Die spannendste Frage dürfte anderthalb Wochen vor dem Match geklärt sein. Dustin Bomheuer wird in der Innenverteidigung den Vorzug vor Adli Lachheb erhalten. Runjaic benannte Bomheuer als einen der Gewinner des Trainingslagers. „Dustin hat sich sehr gut entwickelt, er spielt abgeklärt“, lobt Runjaic den Defensivspieler.

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Spielerisch konnte die Mannschaft in den Testspielen in der Türkei nur bedingt überzeugen. Im Angriff ist der MSV zu schwach, derzeit ist mangels Alternativen das Sturmspiel allein auf Ranisav Jovanovic ausgerichtet. In der Abwehr bröckelt der Beton, das Team überstand kein Spiel ohne Gegentor. „Bei langen Bällen sind wir hinten anfällig“, erkannte Runjaic.

Runjaic hofft weiterhin auf Neuzugänge

In der Heimat beginnt ab morgen das Feintuning für die Partie gegen Dresden. Derweil hofft Kosta Runjaic weiterhin auf Neuzugänge. Den perfekten Zeitpunkt hat der MSV indes verpasst. Eine lange Eingewöhnungsphase werden die Kandidaten nicht haben, die ersten Spiele werden bereits richtungsweisend sein. Mögliche neue Spieler müssen sofort „zünden“.

Bis Ende des Monats, wenn das Transferfenster schließt, wird auch die Frage nach Torwart Felix Wiedwald weiter im Raum stehen. „Felix bleibt“, sagte Runjaic vor dem Abflug nach Deutschland. Manager Ivica Grlic und Wiedwald selbst hatten sich in den letzten Tagen ähnlich geäußert. Gewissheit wird aber erst am Vorabend des Dresden-Spiels bestehen.

Dirk Retzlaff

Kommentare
27.01.2013
10:27
MSV-Trainer Runjaic beklagt fehlende Breite im Kader
von A.Muders | #15

Wo sind die jungen Spieler aus der dritten Liga ? Dort gibt es genug Talente die man kostengünstig verpflichten kann ,

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MSV-Trainer Runjaic beklagt fehlende Breite im Kader
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http://www.derwesten.de/sport/fussball/msv/ungluecklich-im-flugzeug-id7511026.html
2013-01-22 23:00
MSV Duisburg,Zebras,2. Liga,2. Fußball-Bundesliga,Zweite Liga
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