Stürmer Maierhofer pokert mit MSV-Manager Grlic

Abschiedsspiel des MSV Duisburg für den ehemaligen Spieler Ivica Grlic
Abschiedsspiel des MSV Duisburg für den ehemaligen Spieler Ivica Grlic
Was wir bereits wissen
Während Kosta Runjaic seinen Familienurlaub genießt, ist Ivica Grlic im Weihnachtsstress. Der Sportdirektor will seinem Coach eine schöne Bescherung bereiten. Am liebsten will der Manager des MSV seinen Trainer mit dem „Heimkehrer“ Stefan Maierhofer überraschen.

Duisburg.. Geht alles gut, könnte Stefan Maierhofer zum Trainingsauftakt am 3. Januar präsentiert werden. Deshalb ist er extra zu Verhandlungen mit dem Duisburger Pokalhelden von 2011 nach Salzburg gereist. „Ich gehe aber nicht davon aus, dass wir in naher Zukunft eine Einigung erzielen“, fasst Grlic seinen Eindruck nach dem geführten Gespräch zusammen.

Der 2,02 Meter große Sturmtank spielt bei Red Bull keine Rolle mehr und ist von Grlics Bemühungen angetan. „Es gibt aber noch zwei weitere interessante Optionen für mich, allerdings hat mich die Zeit in Deutschland und speziell in Duisburg sehr geprägt“, verkündet Maierhofer. Die beiden Anfragen könnten von Greuther Fürth und Augsburg kommen, denn die Münchner „Löwen“ haben ihr kolportiertes Interesse dementiert.

[kein Linktext vorhanden] Deshalb hat der Angreifer Grlic weder eine Zu- noch Absage erteilt. Er will pokern und spekuliert auf ein Engagement in der Beletage. „Dann sind unsere Chancen bescheiden“, weiß der Duisburger Funktionär, der die finanzielle Situation stets im Auge behalten muss. Damit hängt Maierhofers Rückkehr also nicht nur von ihm und Salzburg ab, sondern auch vom Erfolg von Grlics Streichvorhaben.