Schlüsselspiel - MSV Duisburg trifft auf Energie Cottbus

An ihm lag es in Oberhausen nicht: MSV-Ersatzkeeper Marcel Lenz vertritt den gesperrten Michael Ratajczak.
An ihm lag es in Oberhausen nicht: MSV-Ersatzkeeper Marcel Lenz vertritt den gesperrten Michael Ratajczak.
Foto: Fabian Strauch / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Nach dem Pokal-Debakel wollen die Drittliga-Kicker des MSV ihre Aufstiegsambitionen unterstreichen - und den Vorsprung auf den fünften Platz ausbauen.

Duisburg.. Am Samstag wird es drei Tage nach dem Pokalärger in Oberhausen keine negative Überraschung geben: Fußball-Drittligist MSV Duisburg wird in der Schauinslandreisen-Arena ab 14 Uhr gegen den FC Energie Cottbus mit seiner A-Mannschaft antreten – auch wenn bedingt durch die Sperre von Torwart Michael Ratajczak B-Keeper Marcel Lenz im Tor stehen wird.

Mit einem Sieg über die Lausitzer können die Zebras nicht nur im Aufstiegskampf einen großen Schritt nach vorne machen. Nach diesem Spieltag könnten sich auch die Diskussionen um die leichtfertig verspielte Chance, über den Niederrheinpokal in den DFB-Pokal einzuziehen, relativieren. Gewinnt der MSV gegen Cottbus und verliert Preußen Münster zeitgleich beim Spitzenreiter Arminia Bielefeld, wäre Platz fünf, der nicht mehr für die Teilnahme am DFB-Pokal ausreicht, ein gutes Stück entfernt.

Darum geht es allerdings nur am Rande. Im ersten von sechs Endspielen geht es den Zebras darum, Platz drei zu verteidigen und Platz zwei in Angriff zu nehmen. Cottbus, Münster, Kiel – der MSV hat die Dinge in den Spielen gegen unmittelbare Konkurrenten weitgehend selbst in der Hand.

Kiel spielt in Halle

Allerdings rückt allmählich auch das Torverhältnis in den Fokus. Kiel, mit drei Punkten Vorsprung vor dem MSV Zweiter, liegt derzeit mit sechs Treffern vor den Zebras. Die Überraschungsmannschaft könnte derweil am Sonntag Federn lassen: Sie ist beim zuletzt erstarkten Halleschen FC zu Gast.

Der MSV steht am Samstag bei seinen Fans in der Pflicht, Wiedergutmachung für das Debakel in Oberhausen zu leisten. Wenngleich andere Spieler als jene, die in Oberhausen verloren haben, auf dem Platz stehen werden. Zudem bleibt abzuwarten, wie viele der 8000 Anhänger, die am Mittwoch das Grauen von Oberhausen erlebt haben, heute schon wieder Lust haben, den MSV zu sehen.

Auch wenn sich in Oberhausen kaum jemand für die Startelf für das Cottbus-Spiel empfehlen konnte – zumindest einer der Pokalverlierer wird heute ran müssen, da Enis Hajri gelbgesperrt ist und somit ein Platz im Mittelfeld frei ist.

Letzte Chance für Cottbus

Für Gegner Cottbus, sechs Punkte hinter dem MSV auf dem siebten Rang zurück, geht es um die letzte Chance, doch noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können. MSV-Trainer Gino Lettieri: „Die werden noch einmal alles versuchen.“