Sasic will mit MSV „unbedingt weiterkommen“
26.10.2010 | 17:10 Uhr 2010-10-26T17:10:00+0200
Duisburg. Der MSV Duisburg hat vor dem Zweitrunden-DFB-Pokalspiel gegen den Halleschen FC nichts dem Zufall überlassen und den Regionalligisten mehrfach beobachtet.
Der Hallesche FC setzt am Mittwochabend (19 Uhr) in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf „gute Omen“. In der Vorbereitung schaffte Halle einen 1:0-Sieg über Erzgebirge Aue, in der ersten Pokalrunde ein 1:0 über Union Berlin. Jetzt will der Nord-Regionalligist gegen den MSV Duisburg, der in seinen Zweitligapartien sowohl in Aue als auch bei Union Berlin verlor, den dritten Streich folgen lassen.
MSV-Coach Milan Sasic hält dagegen. „Wir wollen unbedingt weiterkommen. Egal, ob nach 90 oder 120 Minuten“, streicht der 52-Jährige heraus. Sasic: „Mmeine Mannschaft besitzt genug Intelligenz und mentale Stärke, um den Gegner nicht zu unterschätzen. Natürlich wäre es mir am liebsten, wenn wir so einen Start erwischen, wie zuletzt in Bielefeld.“ Nach 15 Minuten führte sein Team 3:0, ließ dann aber deutlich nach. Sasic: „Das habe ich intern scharf kritisiert. Beim 3:0 gegen Karlsruhe haben wir es besser gemacht, waren konzentriert und haben auf die Entscheidung gedrängt.“
Bajic: „100 Prozent“
Der Kroate fordert: „Wir wollen zielstrebig auftreten, den kürzesten Weg zum Tor suchen, uns Chancen erarbeiten und schnell in Ballbesitz kommen. Ich werde in diesem Wettbewerb keinen Spieler schonen. Das kommt nicht in Frage. Es wird die Mannschaft auflaufen, die aus taktischer Sicht am besten passt, um die Begegnung zu gewinnen.“
Was für den finanziell nach wie vor nicht auf Rosen gebetteten MSV auf dem Spiel steht, ist klar. Beim Einzug in Runde drei fließen rund 500 000 Euro auf das Zebrakonto. Sasic: „Es geht um sehr viel. Für wen ist diese Summe, die es für das Weiterkommen gibt, nicht wichtig? Für uns ist der Pokal eine Chance, noch deutlicher auszudrücken, dass wir hier gut arbeiten. Es wäre falsch, wegen der finanziellen Aspekte nun Druck auf die Jungs aufzubauen. Wir wollen die Aufgabe sportlich lösen und natürlich den Erwartungen, die Fans und Verantwortliche haben, gerecht werden.“
Sasic ließ vor dem Halle-Spiel keine Strafstöße trainieren. Auch da spielt der Aberglaube mit. „Ich habe das einmal mit Koblenz gemacht, als wir gegen Leverkusen im Pokal gespielt haben. Alle Leute, die im Training sicher verwandelt haben, knallten nachher im Elfmeterschießen über die Latte. Deswegen lasse ich das nicht mehr üben“, zwinkert Sasic und schiebt nach: „Wir haben mehrere Leute, die als Elferschützen in Frage kommen. Wer sich in dieser Situation am Besten fühlt, tritt an.“ Ein Kandidat vom Punkt ist Ivica Grlic. Die Rückenprobleme des Standard-Spezis sind fast überstanden. Verteidiger Branimir Bajic hofft unterdessen, „dass wir weiterkommen und dann ein attraktives Heimlos erwischen. Wir müssen 100 Prozent geben. Ich denke, wir können in Leipzig einen guten Job machen.“

20:26
Warum muß man für 2437 Zuschauer ein Stadion für 43500 anmieten? Da zahlt man doch drauf, clever!
20:02
#2 Milan
eben! genau!, was soll das Gefasel?
07:16
Elfmeterschiessen?!
Nach 90 Minuten steht es 3:0 für die Zebras!
21:05
Ivica Grlic ist hoffentlich kein Kandidat für Elfer. Als er vor Jahren seine letzten für uns schoß und verschoß, hieß es danach, dass er in Aachen (ganz lange her) seine letzten auch verschossen hat. Dann lieber Yelldell und Veigneau oder sonst wen.