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Perthels Sehnsucht nach dem Comeback beim MSV

06.09.2012 | 19:51 Uhr
Perthels Sehnsucht nach dem Comeback beim MSV

Duisburg.   Die Untersuchungen bei Duisburgs Abwehrspieler Timo Perthel zeigen guten Heilungsprozess nach dem Fußbruch. Doch der Neuzugang aus Rostock muss sich noch gedulden. Er sei „auf einem richtig guten Weg“ und liege sehr gut im Zeitplan.

Wenn der MSV Duisburg am Freitag Abend (18 Uhr, Westender Straße) auf das Regionalliga-Spitzenteam Viktoria Köln trifft, dann hat sich die Personalsituation für die Zebras etwas entzerrt. Zwar kann Neu-Trainer Kosta Runjaic immer noch nicht auf alle Akteure im Wettkampf zurückgreifen, aber zumindest stehen mit Stürmer Maurice Exslager (Leistenzerrung überstanden), Kapitän Branimir Bajic (Patellasehnenschmerzen abgeklungen) und Defensivmann Zvonko Pamic (Adduktorenprobleme auskuriert) drei Spieler wieder auf dem Trainingsplatz.

Dieses Ereignis steht für Timo Perthel (23) noch nicht unmittelbar bevor. Zwar befindet sich der von Hansa Rostock nach Duisburg gewechselte Außenverteidiger nach eigenen Angaben „auf einem richtig guten Weg“, doch nach seinem Mittelfußbruch ist Geduld das oberste Gebot.

Timo Perthel auf Krücken.Foto: imago

„Das Bild sah nach der letzten Fuß-Untersuchung überragend aus“, freut sich Perthel, „ich liege gut im Zeitplan. Der Heilungsprozess ist ohne Komplikationen verlaufen. Genau so wie es sein sollte.“ Zur Fixierung des Knochens sind Timo Perthel mehrere Schrauben in den Fuß eingesetzt worden. „Die bleiben jetzt erst einmal drin, sie stören nicht weiter“, sagt der frühere Junioren-Nationalspieler. Mit Metall im Fuß kennt sich Perthel aus. „Ich habe seit vier Jahren eine kleine Platte im Fuß, damals hatte ich mir eine Wadenbeinfraktur zugezogen, auch die stört mich nicht.“

In dieser Woche beschäftigte sich der Neuzugang, der sich im Juli beim 2:0 im Test gegen den niederländischen Ehrendivisionär Heracles Almelo bei einer unglücklichen Aktion in Höhe der Mittellinie verletzte, vornehmlich mit Radfahren. Perthel: „Ich muss mein Programm langsam steigern und kann schon wieder ganz normal gehen. Auch wenn es schwer fällt und ich eigentlich schon viel mehr tun möchte, muss ich auf die Ärzte hören.“ Am Ende der Woche steht noch ein Röntgentermin auf dem Plan. Nichts soll dem Zufall überlassen werden.

Punktlosigkeit ist eine „Frechheit“

Für Timo Perthel ist die Entwicklung bei seinem neuen Klub nicht ganz so einfach. Er absolvierte die Vorbereitung noch unter dem Ex-Coach-Duo Olli Reck und Uwe Schubert, erlebte dann passiv den Absturz ans Tabellenende und den daraus resultierenden Trainerwechsel zu Kosta Runjaic sowie Ilia Gruev. „Das war eine absolute Scheiß-Situation. Ich konnte der Mannschaft nicht helfen, konnte keinen Einfluss nehmen. Jetzt ist der alte Trainer nicht mehr da und beim neuen Coach kann ich mich noch nicht zeigen.“

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Verständlich, dass Perthel „Tag X“ förmlich herbei sehnt. „Eine Prognose, wann ich wieder voll mitmischen kann, kann ich nicht abgeben“, so Perthel, der nach seiner Genesung einige Wochen benötigen wird, um auf den Leistungsstand seiner Teamkollegen zu gelangen. Bei der Begrüßungsansprache von Kosta Runjaic war Perthel in der Kabine dabei. Sein Eindruck: „Ich habe den Einstand sehr positiv empfunden.“ Auch, wenn er selbst nicht auf dem Rasen stand, findet Timo Perthel deutliche Worte für das bisherige Abschneiden. „Ich muss ehrlich sagen: Es ist eine absolute Frechheit, dass wir noch keinen einzigen Punkt haben. Wir sind besser als der 18. Tabellenplatz. Es geht jetzt für alle neu los. Für uns alle gilt: Wir müssen etwas reißen.“ Nur steigt Perthel bei dieser Mission etwas später ein.

Thomas Tartemann

Kommentare
07.09.2012
16:23
Perthels Sehnsucht nach dem Comeback beim MSV
von racoon71 | #5

Wow Perthel , hat ne Metallplatte im Fuss und nun auch bei den anderen Schrauben , soll man den Jung Umtaufen in den 6 mio Doller Mann oder X-Man...
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2012-09-06 19:51
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