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MSV wird nach Remis in Paderborn von eigenen Fans verhöhnt

19.03.2016 | 18:26 Uhr
MSV wird nach Remis in Paderborn von eigenen Fans verhöhnt
Vom eigenen Anhang ausgepfiffen: Die Mannschaft des MSV Duisburg.Foto: firo

Paderborn.   Der MSV Duisburg hat beim 0:0 im Abstiegsduell in Paderborn eine enttäuschende Leistung abgeliefert. Dafür gab's Häme von den eigenen Fans.

Für den MSV Duisburg wird die Luft im Abstiegskampf in der zweiten Bundesliga immer dünner. Das 0:0 in Paderborn brachte den eigenen Anhang auf die Palme.

2. Bundesliga
0:0 - Torloses Abstiegsduell zwischen Paderborn und MSV

Und am Ende bringt es keinen so recht weiter: Der MSV Duisburg und der SC Paderborn trennen sich unentschieden. Besonders bitter ist das für den SCP.

32 Minuten blieben den Zebras, um in Überzahl einen eminent wichtigen Dreier im Kellerduell beim Tabellenvorletzten einzufahren. MSV-Trainer Ilia Gruev ging nach Khaled Nareys Gelb-Roter Karte volles Risiko und brachte mit Kingsley Onuegbu einen Stürmer für den defensiven Mittelfeldspieler James Holland. Die erhoffte Drangphase war jedoch nicht mehr als ein laues Lüftchen. Eine echte Großchance brachten die Meidericher gegen die kompakt agierenden Hausherren nicht zustande. Der MSV verpasste die Möglichkeit, weiteren Boden gut zu machen. Sollten die Konkurrenten 1860 München (gegen Arminia Bielefeld) und Fortuna Düsseldorf (gegen den 1. FC Kaiserslautern) ihre Spiele gewinnen, könnten der Rückstand sieben Partien vor dem Saisonende auf acht Zähler anwachsen.

Bröker kann Fans nicht verstehen

Zu viel für den leidgeprüften Anhang der Zebras. Auch wenn die Mannschaft zum vierten Mal in Folge ungeschlagen blieb und in puncto Einsatz und Leidenschaft auch in der Benteler-Arena alles in die Waagschale warf, übte ein Teil der rund 2000 mitgereisten Fans heftige Kritik. Lautstarke Pfiffe und "Absteiger"-Rufe schallten den Spielern auf dem Weg in die Kurve entgegen.

Gruev/Iljutcenko
Warum MSV-Trainer Gruev das Spiegelbild von Iljutcenko ist

Duisburgs Sommer-Neuzugang, Stanislav Iljutcenko, musste sich erst bei Gino Lettieri und dann bei seinem Nachfolger beweisen. Ilia Gruev kennt das.

Offensivspieler Thomas Bröker konnte die Schmährufe nicht nachvollziehen: "Auf der einen Seite verstehe ich die Leute, auf der anderen Seite ist es natürlich schade, weil unsere Leistungen in den letzten Wochen stimmen", sagte der 31-Jährige und fügte hinzu: "Wir stehen die gesamte Saison auf dem 18. Platz und die Fans sind deshalb gefrustet. Nach der Gelb-Roten Karte haben sie sich genau wie wir mehr erhofft. Nichtsdestotrotz sind die 'Absteiger'-Rufe sehr schade. So etwas tut weh."

MSV-Keeper Michael Ratajczak bewertete die Szenerie nach dem Spiel etwas weniger emotional: "Die Fans können äußern, was sie möchten. Das ist ihr gutes Recht, wir haben die Rufe natürlich gehört. Es kam nicht von allen Fans. Trotzdem ist es nicht schön. Wir haben es aber selbst in der Hand, die Stimmung wieder zu drehen."

Martin Herms

Kommentare
21.03.2016
10:11
MSV wird nach Remis in Paderborn von eigenen Fans verhöhnt
von Raketenzebra | #8

Ja, wat denn nu, Herr Herms?
In der fett gedruckten Absatzüberschrift kann Bröker die Fans nicht verstehen. Liest man weiter, dann äußert er jedoch...
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2016-03-19 18:26
MSV, Sports, Fans, Paderborn, Abstieg
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