MSV-Stürmer Kingsley Onuegbu will mehr Zeit für Tochter Lilian

Kingsley Onuegbu, hier beim 0:0 gegen Dynamo Dresden, möchte in der Restrunde noch einige Treffer für den MSV draufpacken.
Kingsley Onuegbu, hier beim 0:0 gegen Dynamo Dresden, möchte in der Restrunde noch einige Treffer für den MSV draufpacken.
Foto: Lars Heidrich
Der Duisburger Torjäger setzt im neuen Jahr neue Prioritäten und will sich mehr um sein Kind kümmern. Dem Konkurrenzkampf im Angriff stellt er sich und hat mit dem Team noch viel vor.

Lara.. Der „King“ spricht wieder. Zu Beginn des neuen Jahres hat Kingsley Onuegbu sein Mundpflaster, das er sich nach einem durchwachsenen Halbjahr selbst verpasst hatte, abgenommen. „Ich war nicht sauer auf die Medien und habe mich auch nicht ungerecht behandelt gefühlt. Mir ging es einfach darum, mich etwas aus der Öffentlichkeit zurück zu ziehen und mich mehr um meine Tochter zu kümmern“, erklärt der 28-Jährige.

Onuegbus Tochter Lilian feiert in Kürze ihren siebten Geburtstag und ist Papas ganzer Stolz. „Sie wird im Februar am Valentinstag sieben. Ich möchte einfach mehr Zeit für die Kleine investieren“, erklärt der Torjäger. Bisher stehen nach 18 Einsätzen drei Treffer und zwei Vorlagen zu Buche. Im Vergleich zum Vorjahr (20/11/3) zeigt die Kurve nach unten.

„Konkurrenzkampf gehört dazu“

Onuegbu saß zwischenzeitlich sogar auf der Bank. Ein Zustand, der in seiner ersten Saison in Duisburg noch undenkbar war. Mittlerweile hat der „King“ mit dem laufstarken Kevin Scheidhauer einen jungen Mitbewerber neben sich. Derzeit wird im Trainingslager die offensive Alternative Tomas Dapkus geprüft. Onuegbu: „Das gehört zum Fußball dazu, dass es Konkurrenzkampf gibt. Wir haben einen sehr guten Kader. Jeder muss kämpfen und Leistung bringen. Wer spielt, entscheidet dann letztlich der Coach.“

Der ehemalige Fürther will das Camp an der türkischen Riviera dazu nutzen, weiter Pluspunkte in den Tests gegen Großaspach (heute 17 Uhr, Ortszeit) und Pimurq Zaqatala (Donnerstag) zu sammeln. Beim Aufgalopp vor dem Türkei-Trip langte der „King“ im Duell mit der eigenen Reserve (6:0) vier Mal zu. „So etwas tut einem Stürmer immer gut“, sagt Onuegbu. Für die Restrunde hat sich der Ex-Fürther mit dem MSV viel vorgenommen: „Wir haben als Mannschaft noch viel vor.“