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Benefizturnier

MSV-Spieler Martin Dausch hofft auf eine volle Halle

17.03.2016 | 08:12 Uhr
MSV-Spieler Martin Dausch hofft auf eine volle Halle
Martin Dausch mit Sohn Luca: Der Dreijährige leidet an der seltenen Augenerkrankung Aniridie.Foto: imago

Duisburg.   Am Samstag steigt an der Krefelder Straße das Benefizturnier zugunsten der „AWS Aniridie Wagr Stiftung“. Martin Dausch ist Pate dieses Turniers.

Im Kampf gegen den Abstieg kann Martin Dausch nicht mehr eingreifen. Eine Hüftoperation zwingt den Mittelfeldspieler des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg zu einer Zwangspause bis zum Sommer. Auch am Samstag ist Dausch zum Zuschauen verurteilt, trotzdem ist er am Ball und mittendrin. In der Sporthalle an der Krefelder Straße in Rheinhausen steigt das Benefizturnier der „Blau-Weißen Herz-Zebras“ zugunsten der „AWS Aniridie Wagr Stiftung“. Dausch ist Pate dieses Turniers.

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Am Freitagabend steht für den MSV Duisburg das wichtige Kellerduell beim SC Paderborn an. Mit einem Sieg wären die Zebras wieder dick im Geschäft.

Aniridie ist eine seltene angeborene Augenkrankheit, an der Dauschs dreijähriger Sohn Luca leidet. Schon als Dausch bei Union Berlin spielte, machte er mit Unterstützung des Vereins und der Fans mit vielen Aktionen auf die in Deutschland kaum erforschte Krankheit aufmerksam. Nun gibt es neue Hoffnung für Luca und alle anderen Erkrankten: Im August findet in Duisburg erstmals ein Aniridie-Ärztekongress statt mit Spezialisten aus aller Welt. Um dieses Ärztetreffen zu finanzieren, sammelt Dausch Spenden, auch die Erlöse aus dem Turnier am Samstag kommen dem guten Zweck zugute.

„Die Ärzte sind international noch nicht gut vernetzt. Wenn es in Übersee Forschungsfortschritte gibt, sind diese nicht zwangsläufig auch in Europa bekannt“, sagt Dausch. Nicht nur Dausch setzt große Hoffnungen auf eine kanadische Ärztin, die einen Forschungsdurchbruch erzielt hat und diesen in Duisburg vorstellen will.

Duisburger und Schalker Oldies am Ball

In Rheinhausen rollt am Samstag ab 11 Uhr der Ball. Als Hochkaräter sind die Traditionsmannschaften des MSV Duisburg und des FC Schalke 04 mit von der Partie. Cheftrainer Ilia Gruev und Manager Ivo Grlic wollen für die Zebras an den Start gehen. Außerdem sind die Oldies des DSV 1900 und sieben Fanmannschaften dabei.

„Ich hoffe, dass die Halle voll wird“, sagt „Dauschi“, der dem Geschehen auf Krücken beiwohnen wird. „Ich muss die Dinger noch zwei Wochen benutzen“, erklärt der 30-Jährige. Die Genesung wird dann noch weitere Wochen dauern. Martin Dausch: „Ich gehe davon aus, dass ich in der Sommervorbereitung wieder fit bin und angreifen kann.“

Dirk Retzlaff

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2016-03-17 08:12
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