MSV Duisburg nimmt Aufstieg ins Visier: Pierre De Wit vor Comeback

Nach über fünf Monaten Pause steht Pierre De Wit vor seinem Comeback beim MSV Duisburg.
Nach über fünf Monaten Pause steht Pierre De Wit vor seinem Comeback beim MSV Duisburg.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Der MSV steht nur drei Punkte hinter dem Zweitplatzierten in der 3. Liga und hat den Aufstieg fest im Visier. Donnerstag geht es ins Trainingslager.

Duisburg.. Der MSV Duisburg will im Aufstiegskampf der 3. Fußball-Liga weiter angreifen und im Trainingslager ab diesem Donnerstag die Grundlagen für einen erfolgreichen zweiten Saisonabschnitt schaffen. "Wir wollen den Kontakt nach oben halten", sagte MSV-Sportdirektor Ivica Grlic. In der Winterpause rangiert der Traditionsverein auf dem 6. Platz und hat die Aufstiegszone im Visier. "Wir stehen nur drei Punkte hinter dem Zweitplatzierten und sind auf einem guten Weg", meinte Grlic vor der Abreise ins Trainingslager (8. bis 16. Januar) im türkischen Antalya.

Extrem viele Verletzte in der Hinrunde

In der Türkei soll Pierre De Wit über fünf Monate nach seinem bislang letzten Drittliga-Einsatz wieder ins Mannschaftstraining integriert werden. Der Spielgestalter, der sich im September einer Leisten-Operation unterzogen hatte, peilt sein Comeback für das nächste Punktspiel der Duisburger am 31. Januar gegen Halle an. "Wir hatten in der Hinrunde extrem viele Verletzte, das war nicht einfach", erklärte Grlic. Der Sportdirektor nimmt die Mannschaft aber auch in die Pflicht: "Wir müssen unsere Torchancen besser nutzen und gieriger werden."

3.Liga In der Türkei musste der MSV kurzfristig sein Trainingsquartier umdisponieren. Im ursprünglich gebuchten Hotel findet zugleich ein russischer Model-Contest mit 400 Teilnehmerinnen statt. Weil der Drittligist somit nicht alle Räumlichkeiten hätte nutzen können, beziehen die Duisburger nun in einem 700 Meter entfernten Hotel Quartier. "Eine optimale Vorbereitung ist wichtig", sagte Grlic. Höhepunkt der Vorbereitung ist ein Testspiel gegen den Bundesligisten Werder Bremen am 19. Januar (18.30 Uhr). (dpa)