MSV Duisburg nach 1:1 gegen FCK in der Krise
15.02.2010 | 23:12 Uhr 2010-02-15T23:12:00+0100
Duisburg.Wieder kein Sieg für den MSV Duisburg in der 2. Fußball-Bundesliga. Nach zwei Pleiten in Folge reichte es im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nur zu einem 1:1. Jendrisek traf in der 71. Minute für die Gäste, drei Minuten später erzielte Baljak das 1:1 für den MSV. Der 1. FCK ist mit dem 1:1 an die Tabellenspitze zurückgekehrt.
Die Roten Teufel wieder den ersten Platz vom FC St. Pauli, der am Wochenende vorgelegt hatte. Während die Lauterer nach wie vor auf Kurs sind, hat der MSV nach seinem dritten Match in Folge ohne Sieg den Anschluss an die Aufstiegsplätze verloren.
Erik Jendrisek hatte die Gäste mit seinem neunten Saisontor in der 71. Minute in Führung gebracht, nur zwei Minuten später gelang Srdjan Baljak der verdiente Ausgleich für die Hausherren, bei denen der frühere FCK-Trainer Milan Sasic auf der Bank sitzt.
14.008 Zuschauer sahen eine ausgeglichene erste Hälfte, in der die Duisburger optisch überlegen waren, aber keine zwingenden Chancen herausspielen konnten. Dagegen waren die Gäste bei ihren Kontern zweimal gefährlich. In der 5. Minute vergab Jendrisek gegen den gut reagierenden MSV-Torwart Tom Starke die mögliche Führung, in der 32. Minute verfehlte FCK-Kapitän Martin Amedick per Kopf das Ziel nur knapp. Nach dem Seitenwechsel hatten die Pfälzer durch Adam Nemec und Ivo Ilicevic erneut zwei gute Konterchancen, die aber beide vergeben wurden. Beste Spieler bei den Hausherren waren Ivica Grlic und Baljak. (sid)

14:46
Da ich mit einer Niederlage gerechnet habe und da nach der Führung der Ausgleich gemacht wurde, ist das für mich ein gefühlter Sieg.
Trotzdem ist viel zu viel auf Zufall aufgebaut, man sieht keine Linie, viele Bälle werden durch lässigkeit verloren und bringen den MSV dann in arge Bedrängnist. Mit dem MSV krieg ich einfach kein Spaß mehr inne Backen.
10:16
Krise? Nach den Grotten-Kicks gegen Pauli und
Düsseldorf hat der MSV endlich mithalten können.
Mehr kann die Mannschaft nicht. Leute wie Adler
laufen sich zwar die Lunge aus dem Leib, aber
der Ball ist halt häufig sein Feind. Ich bin schon
genervter aus dem Stadion gekommen.