MSV Duisburg muss für Lizenz eine Lücke schließen

MSV-Geschäftsführer Bernd Maas (rechts) ist optimistisch, dass der MSV Duisburg die Lizenz-Bedingungen des DFB erfüllen kann.
MSV-Geschäftsführer Bernd Maas (rechts) ist optimistisch, dass der MSV Duisburg die Lizenz-Bedingungen des DFB erfüllen kann.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der MSV Duisburg erhielt im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens für die kommende Saison Post vom DFB. Erwartungsgemäß muss der MSV eine Finanzlücke schließen, um in der nächsten Saison in der 3. Liga spielen zu dürfen. Im Gespräch sind 4,5 Millionen Euro.

Duisburg.. Der MSV Duisburg hat in der vergangenen Woche Post aus Frankfurt erhalten. Wie erwartet, muss der MSV noch Hausaufgaben erledigen, um die Lizenz für die kommende Drittliga-Saison zu erhalten. Wie MSV-Pressesprecher Martin Haltermann am Sonntag mitteilte, muss der Verein eine Finanzierungslücke schließen, um die Lizenz zu erhalten. Auch das ist keine Überraschung. Der MSV Duisburg hat nun bis zum 27. Mai Zeit, die Bedingungen des Deutschen Fußball-Bundes zu erfüllen. MSV-Geschäftsführer Bernd Maas erklärte: „Wir sind optimistisch, dass wir das schaffen werden.“

Rund 4,5 Millionen Euro

Über die Höhe der Summe, die der MSV aufbringen muss, macht der Verein keine Angaben. Aus Führungskreisen des MSV verlautete kürzlich, dass die Zebras rund 4,5 Millionen Euro an frischem Geld einsammeln müssen, um die Wirtschaftlichkeit für die Saison 2014/15 zu gewährleisten.

An den Lizenzerhalt sind mehrere Komponenten zur Rettung des MSV Duisburg gekoppelt. Die Übernahme der Mehrheit der Arena-Anteile durch die Stadt und der kürzlich verkündete Schuldenschnitt würden im Falle einer Lizenzverweigerung noch scheitern.