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MSV Duisburg kann sich einen Trainerwechsel nicht leisten

18.08.2012 | 08:13 Uhr
MSV Duisburg kann sich einen Trainerwechsel nicht leisten
Oliver Reck sucht nach dem Weg aus der Krise. Ein Pokalerfolg wäre ein erster wichtiger Schritt.Foto: Michael Will

Duisburg.   Für Fußball-Zweitligist MSV Duisburg und Trainer Oliver Reck ist das Pokalspiel am Samstag richtungweisend. Beim Drittliga-Neuling Hallescher FC zählt nur ein Sieg. Damit könnte Reck viele Kritiker verstummen lassen. Andernfalls droht ihm der Rauswurf.

Am Donnerstag feierte Stefan Maierhofer seinen 30. Geburtstag. Die Gratulanten standen Schlange, viele MSV-Fans gratulierten – wie gewohnt – auf der Facebook-Seite des Österreichers. Der Stürmer ist Symbolfigur des Duisburger Pokalerfolges in der vorletzten Saison. Auch beim Erstrunden-Match des Fußball-Zweitligisten beim Drittliga-Neuling Hallescher FC (Samstag, 15.30 Uhr/Im Live-Ticker bei DerWesten) wird der Mann von RB Salzburg allgegenwärtig sein – auch wenn er natürlich nicht da sein wird.

Pokalspiel gegen Hallescher FC könnte für Trainer Oliver Reck die Richtung weisen

Im Oktober 2010 schoss Maierhofer den MSV im Zweitrundenmatch gegen Halle zum 3:0-Sieg. Zwei Tore, eine Vorarbeit, ein verschossener Elfmeter. Die Hallenser Fans würden Maierhofer heute gerne wiedersehen. Der Ex-Duisburger legte sich mit den Anhängern des FC damals an, da ist noch eine Rechnung offen. Und die Duisburger Fans würden Maierhofer in den aktuell freud- und trostlosen Tagen am liebsten auf den Rasen tragen.

Pro und Contra
Sollte MSV-Trainer Oliver Reck nach einem Pokal-Aus fliegen?

Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Fußball-Zweitligist MSV Duisburg hat einen Fehlstart in die neue Saison hingelegt. Vor dem DFB-Pokalspiel am Wochenende wird die Kritik an Trainer Oliver Reck immer größer. Sollte er bei einem Pokal-Aus das Feld räumen? Ein Pro und Contra.

War das Spiel gegen Halle vor knapp zwei Jahren ein markanter Punkt auf dem Weg nach Berlin, kann das Spiel auch diesmal die Richtung weisen. Einen Automatismus nach dem Motto „Siegen oder Fliegen“ gibt es für Trainer Oliver Reck nicht, im Falle eines Ausscheidens aus dem Pokalwettbewerb könnte es für den 47-Jährigen aber trotzdem naturgemäß sehr eng werden.

Dabei kann sich der MSV aus wirtschaftlicher Sicht einen Trainerwechsel gar nicht leisten . Auch deshalb hatten die Verantwortlichen schon im Frühjahr gezögert, als Reck mit dem Team im Keller stand, die Reißleine zu ziehen. Nach wie vor bezahlt der MSV den im Oktober letzten Jahres gefeuerten Milan Sasic. Der Vertrag des Kroaten läuft noch bis Ende Juni 2013. In der Aufsichtsratssitzung der KGaA am Donnerstagabend war die Trainerfrage auch nur ein Randaspekt.

Hausherren plagen vor der Pokalpartie große personelle Sorgen

Oliver Reck will es gar nicht so weit kommen lassen, dass seine Position zur Disposition steht, sondern mit einem Sieg in Halle die passende Antwort geben. Das Stadion ist im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen kleiner geworden, der Gegner hingegen größer. 2010 trafen sich die Teams in der Leipziger WM-Arena. Mittlerweile ist das Stadion in Halle fertiggestellt (15 057 Plätze, am Freitag waren fast 8000 Tickets verkauft).

Der Hallesche FC, vor zwei Jahren noch Viertligist, ist als Neuling gut in die Drittliga-Saison gestartet. Nach fünf Spielen belegt das Team in der 3. Liga mit acht Punkten Platz sechs. Am letzten Spieltag setzte es beim 0:1 gegen die SpVgg Unterhaching vor eigenem Publikum die erste Saisonniederlage. Überdies plagen HFC-Trainer Sven Köhler, der übrigens mit Oliver Reck befreundet ist, personelle Sorgen. Vier Stammkräfte, darunter Torwart Darko Horvart, sind angeschlagen.

Beim MSV meldete sich Rechtsverteidiger Dzemal Berberovic zurück. Er bestritt am Freitag ohne Probleme das Abschlusstraining und gehört ebenso dem Kader an wie der zuletzt angeschlagene Sören Brandy. Dzemal Berberovic wird wohl auf seiner angestammten Position ins Team zurückkehren. Dustin Bomheuer könnte demnach auf die linke Seiten wechseln.

MSV-Neuzugang Sören Brandy ist auf dem Rasen heute Geduld gefragt. „Es wird ein ekliges Spiel. Wir müssen uns da durchbeißen und in die nächste Runde einziehen“, so der frühere Paderborner.

Dirk Retzlaff

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Kommentare
18.08.2012
18:46
MSV Duisburg kann sich einen Trainerwechsel nicht leisten
von racoon71 | #13

Also Pokal ne runde weiter nun ist doch was da um Reck abzuschiessen den die leistung gg Halle war eine Frechheit .
Wenn die Spieler Ehre hätten würden die jeden MSV Fan der nach Halle gefahren ist die Kosteb zurück bezahlen ..

Das Ergebniss stimmte die Leistung nicht .

18.08.2012
15:17
MSV Duisburg kann sich einen Trainerwechsel nicht leisten
von DUmsv | #12

Ach wir holen den Loddar Matthäus und Steigen auf! ;-p

18.08.2012
14:43
MSV Duisburg kann sich einen Trainerwechsel nicht leisten
von notarius | #11

Was ist denn auf Dauer teurer. Den Trainer entlassen, oder einige Tausend Zuschauer auf Dauer verlieren, weil die Spiele des eine Zumutung sind.

18.08.2012
13:04
MSV Duisburg kann sich einen Trainerwechsel nicht leisten
von lapofgods | #10

@#8: In Sachen Trainer ist bei uns chronisch seit Jahrzehnten Unruhe im Verein (wenn nicht gerade aufgestiegen oder der UEFA-Cup erreicht wird). Das ist ja unser Problem.

Da kann kommen wer wil, einen Monat später geht es wieder los.

18.08.2012
12:04
Auch wenn die WAZ meint, Trainerwechsel seien nicht möglich,
von Thomas_Quirder | #9

ist festzuhalten, daß dies sehr wohl möglich, ja sogar nötig ist. Auch bei der Obergurke Löw der Gurkentruppe des DFB heißt es ja seitens der WAZ, daß es keine Alternative gäbe. Manchmal muß dies aber sein, da sonst verlorene Jahre drohen.

18.08.2012
11:40
MSV Duisburg kann sich einen Trainerwechsel nicht leisten
von Zebrabier | #8

Die 3. Liga wird noch teurer als ein Trainerwechsel. Seit Recks Beförderung durch Grlic und Kentsch ist keine Ruhe mehr im Verein. Man kann nicht gleichzeitig bei einem Zweitligisten zwei unerfahrene .Leute ins Management bzw. Traineramt stellen. Der Schuss kann nur nach hinten gehen. Selbst bei einem Sieg heute wird keine Ruhe einkehren, denn nach dem Dresdenspiel gehts nach München und K`lautern. Danach brennt der Baum lichterloh.

18.08.2012
10:20
Mein Tipp an die Führungsriege des MSV.......
von d.schlenke | #7

Nehmt Kontakt zu Friedhelm Funkel auf.............

18.08.2012
09:17
Ja, ja...
von boelli | #6

die Meinung eines einzelnen Redakteurs soll wieder einen Kopf kosten. Wann beschränkt sich die Presse endlich auf ihren Auftrag: Freie und unabhängige Berichterstattung!
Es ist nicht wichtig, was ein einzelner Redakteur meint...Schon gar nicht, wenn der Fachverstand offensichtlich nicht vorhanden ist. Was soll denn ein Trainerwechsel bewirken? Die Mannschaft ist der Knackpunkt...Für diese Zusammensetzung ist nicht nur der Trainer verantwortlich. Außerdem welcher Supertrainer ist denn am Markt zu haben, der aus Krampen Super-Fußballer macht? Selbst wenn da einer wäre - er wäre gar nicht bezahlbar! Also, was soll solch eine Presse? Das ist Bild-Zeitungs Manier. Also, Presse (?) die man getrost völlig ignorieren kann. Grimms Märchen haben da mehr Subtanz!

18.08.2012
07:03
MSV Duisburg kann sich einen Trainerwechsel nicht leisten
von Zebrus | #5

Warum ist die WAZ eigentlich immer so geil auf einen Trainerwechsel beim MSV?

18.08.2012
01:48
MSV Duisburg kann sich einen Trainerwechsel nicht leisten
von DUmsv | #4

Der MSV kann sich kein Trainer Wechsel leisten... Aha okay, aber Fromlowitz Geld was man schön nach Dresden Überweist...!

Außerdem könnte man zu Not ein Jugendtrainer nehmen und zu aller aller Not unseren harten Hund Sasic der bringt zu mindestens den Spielern Kondition und das Läufen sowie Kämpfen bei und er ist umsonst da Sasic ja eh auf der Gehaltsliste steht (Lach war ein Scherz!!!!!!)

Also jetzt mal im ernst ein Abstieg wäre ne Katasprohe und viel viel Teurer bzw. die Insolvenz des Veereins und der Abstieg in die 4 oder 5 Liga !!!

Dann sich sollten lieber alle im Aufsichtsrat auf Ihr Gehaltverzichten, da Sie angeblich so sehr den Verein lieben und einen Neuen Trainer holen!

Noch mal einen kleinen Scherz, der Lothar Matthäus wäre bestimmt fast umsonst ;-)

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