Mit Peter Neururer in die Zukunft
22.04.2009 | 18:52 Uhr 2009-04-22T18:52:00+0200Mit der Vertragsverlängerung des 53-Jährigen hat der MSV Duisburg eine erste wichtige Personalentscheidung getroffen, die allseits freudig aufgenommen wurde.
So passte es ins Bild, dass Neururer zu Trainingsbeginn mit spontanem Beifall der gesamten Mannschaft begrüßt wurde.
Dem Schulterschluss zwischen MSV-Boss Walter Hellmich und seinem Angestellten in leitender Position, ging jedoch ein intensives Sechs-Augen-Gespräch voraus, an dem auch Sportdirektor Bruno Hübner beteiligt war.
Dass zwischen Trainer und Aufsichtsratsvorsitzendem sogar die Fetzen flogen, wollte Neururer nicht bestätigen, etwas lauter dürfte es aber doch geworden sein. „Ich kann keine Gespräche ohne Emotionen führen”, erklärte der 53-Jährige.
Von einem Kräftemessen zweier Platzhirsche wollte der Fußballlehrer schon gar nichts wissen: „Es war ein ganz normales konzeptionelles Gespräch zwischen Präsident, Sportdirektor und Trainer, und kein Machtkampf. Es gibt keinen Trainer dieser Welt, der einen Machtkampf mit seinem Präsidenten haben will oder gewinnen wird.”
Entgegen seines weit verbreiteten Rufs spielt Neururer seine Rolle im Gesamtkunstwerk-MSV herunter: „Ich bin nicht der Mensch, der hier die Glückseligkeit bringt.”
Auch seine Forderungen nach einem bundesligatauglichen Team für die kommende Saison hat der Übungsleiter den tatsächlich vorherrschenden Begebenheiten angepasst und zumindest in Ansätzen relativiert: „Wir haben hier schon einen sehr guten Sockel und brauchen keinen aufgeblähten Kader. Anfang der 90er Jahre habe ich in Saarbrücken für 200 000 DM zehn Spieler verpflichtet. Mit Sachverstand und einem Netzwerk kann man Spieler mit großer Qualität bekommen.”
Die Zebras der Saison 2009/2010 werden also kein gänzlich neues Gesicht bekommen, sondern punktuell verstärkt. „Ich habe die Zusage, dass wir eine schlagkräftige Truppe haben werden, mit der wir die Rückkehr in die Bundesliga schaffen können. Deshalb bin ich nach Duisburg gekommen”, so Neururer.
Zusammen mit Sportdirektor Bruno Hübner geht es für Neururer und Co. in den nächsten Wochen auf Schnäppchenjagd. Ein heißer Kandidat bleibt Frank Fahrenhorst (Hannover 96): „Wir sind in Gesprächen mit Frank. Er hat aber eine große Anzahl an Angeboten, auch aus der ersten Liga.”
Bereits am morgigen Freitag im Duell bei Rot-Weiss Ahlen (18 Uhr) richtet der alte und zugleich neue Übungsleiter der Zebras seinen Blick auf die Zukunft. Abgesehen von der unveränderten Viererkette, mit den vertraglichen Wackelkandidaten Björn Schlicke und Markus Brzenska, wird Neururer gegen seinen Ex-Verein nur auf Spieler setzen, die definitiv auch in der kommenden Saison das Zebra auf der Brust tragen werden.
So werden Adam Bodzek, Mihai Tararache, Christian Tiffert, Nicky Adler, Olcay Sahan, Dorge Kouemaha und Sandro Wagner zusammen mit Torhüter Tom Starke im Wersestadion auflaufen.
Für Tiago, der nach langer Verletzung wieder voll ins Training eingestiegen ist, kommt ein Einsatz noch zu früh. „Vor einem Einsatz bei den Profis muss er erst bei den Amateuren spielen. Er wird für uns wie ein Neuzugang sein. Was er jetzt schon im Training zeigt, ist überragend”, so Neururer über den 27-jährigen Italo-Brasilianer.
Keine Zukunft beim MSV hat dagegen Techniker Gregory Christ. Der hochbegabte, aber zuweilen undisziplinierte Franzose wird nach der Saison nach Charleroi zurückkehren.
Bevor jedoch die personellen Planungen abgeschlossen sind und der Kader für die Mission Erstligaaufstieg bereitsteht, hat Peter Neururer für die letzten sechs Ligaspiele eine ganz klare Vorgabe: „Es wäre eine Riesensauerei gegenüber den anderen Mannschaften, jetzt zu experimentieren. Wir müssen uns vernünftig verkaufen.”

23:39
makiadi hat doch in den letzten spielen ohnehin nicht überzeugen können!
soll er doch woanders glücklich werden, so wie mokhtari, ishiaku, ahanfouf, möhrle... (und wie die anderen großen durchstarter alle heißen)
17:15
was spricht denn dagegen makiadi auf der bank zu lassen? laut den geamchten aussagen der spieler [nicht nur von makiadi] ist die saison doch gelaufen. also sollen meiner meinung auch nur noch die spieler aufgestellt, die wir hier auch nächstes noch sehen werden. wenn dann weniger als 11 leute übrig bleibenm eben auffüllen nit leuten aus der 2. bzw. der a-jugend.
14:02
Davon ab wird er mit Sicherheit nicht zu halten sein, da sei Dir mal sicher!!
du scheinst ja ein ganz pfiffiger zu sein...
14:01
@benopopenno:
kannst du nicht lesen oder wat?
Abgesehen von der unveränderten Viererkette, mit den vertraglichen Wackelkandidaten Björn Schlicke und Markus Brzenska, wird Neururer gegen seinen Ex-Verein nur auf Spieler setzen, die definitiv auch in der kommenden Saison das Zebra auf der Brust tragen werden.
oder geht makiadi ins tor?
13:17
wieso sollten wir ihm den weiter ein schaufenster bieten?
Was bringt uns das.
Dann lieber gleich ausprobieren wie es nächstes Jahr ohne ihn läuft. Zeit nutzten.
Finde ich eine Richtige Entscheidung.
Wäre spielen will muß halt verlängern :-)
13:09
Kannst Du nich zählen oder wat? Da stehen 8 Spieler und es ist nicht die Rede davon Makiadi nun zu verbannen!!
Davon ab wird er mit Sicherheit nicht zu halten sein, da sei Dir mal sicher!!
11:49
So werden Adam Bodzek, Mihai Tararache, Christian Tiffert, Nicky Adler, Olcay Sahan, Dorge Kouemaha und Sandro Wagner zusammen mit Torhüter Tom Starke im Wersestadion auflaufen.
geil! makiadi auf die bank? das ist mal ne art mit verdienstvollen spielern umzugehen! am besten ab auf die tribüne mit ihm! klasse, pitter!!!