Mehr Kommunikation mit den Fans
06.02.2009 | 17:25 Uhr 2009-02-06T17:25:00+0100Auf die Kritik einiger Duisburger Fangruppen im Spätsommer des vergangen Jahres reagierte die Polizei Duisburg mit Detailanpassungen in ihren Einsätzen rund um die MSV-Heimspiele.
Nun ergab sich im Rahmen des von der Europäischen Union gestützten Projekts „Peer Review” die Möglichkeit, die Feinjustierungen und die Einsätze im Generellen von Wissenschaftlern und Experten überprüfen und bewerten zu lassen.
Der Besuch des Expertenteams fand anlässlich der Partie der Zebras gegen den FC St. Pauli statt. Im Vorfeld der Begegnung wurden Interviews mit beteiligten Einsatzkräften und Anwohnern geführt. Schließlich wurde das Verhalten der Polizei während des Spiels durchleuchtet. „Die Ergebnisse der Untersuchung haben unsere Einschätzungen bestätigt”, so Polizeioberleiter Rudolf Koenen.
Lob erhielt die Polizei für die Vorbereitung sowie Durchführung des Einsatzes und die schnelle Reaktion auf spezielle Gegebenheiten. Verbesserungsvorschläge des Peer Review-Teams, das Duisburg als erste deutsche Stadt betreute, gab es in Sachen Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Fans. „Wir versuchen, in den nun vermehrt stattfindenden Gesprächen mit den Fangruppen klar zu machen, warum zum Beispiel Hundertschafen benötigt werden. Uns ist wichtig, dass sich die große Anzahl der friedlichen Fans durch die kampfbereiten Beamten nicht bedroht fühlt”, so Koenen.

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