Larsens Dreierpack macht MSV-Trainer Neururer froh
03.10.2009 | 10:39 Uhr 2009-10-03T10:39:00+0200
Duisburg. Der MSV Duisburg hat dank dreier Tore von Sören Larsen mit 3:1 gegen Union Berlin gewonnen. Die Durststrecke von drei Punktspielniederlagen in Folge ist damit beendet. Und Peter Neururer kann Trainer bleiben.
Sekunden nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Tobias Christ klatschte MSV-Trainer Peter Neururer mit Manager Bruno Hübner ab. Anschließend folgte eine Umarmung mit Präsident Walter Hellmich. Die Erleichterung war bei allen Beteiligten des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg spürbar.
Durch den 3:1 (1:0)-Sieg über den zuvor ungeschlagenen Aufsteiger Union Berlin beendeten die Zebras eine lange Durststrecke von drei Punktspiel-Niederlagen in Folge, die Peter Neururer dazu veranlasst hatte, besondere Maßnahmen zu ergreifen. Für den Fall ausbleibender Leistungsbereitschaft hatte der 54-Jährige vehement mit Rücktritt gedroht. Neururer wollte den Fokus so auf seine Person lenken, aber die zuvor enttäuschende Truppe auch wachrütteln. Letztlich fruchtete seine ungewöhnliche Maßnahme.
Neuverpflichtung Sören Larsen, der erst kurz vor Ende der Sommertransferperiode vom FC Toulouse ausgeliehen wurde, erzielte gegen Union einen Dreierpack. In der 28. Minute traf er nach Olivier Veigneaus Flanke per Kopf zum 1:0, direkt nach dem Wechsel schoss der Däne nach Hereingabe von Christian Tiffert das 2:0 (48.).
Als es Union durch den Abstauber von Shergo Biran (82.) noch mal spannend machte, sorgte Larsen mit einem cleveren Schuss für den 3:1-Schlusspunkt (84.). „Sören hat für sich, für die Mannschaft und auch für die Fans eine Menge getan”, freute sich Coach Neururer, „Larsen ist beim Duisburger Publikum angekommen.”
Nach bemühtem, aber schleppendem Beginn der Zebras setzten die Gäste mehrere Ausrufezeichen durch Torsten Mattuschka (13./Heber), Marco Gebhardt (15./Freistoß) und Karim Benyamina, der nach 28 Minuten an MSV-Schlussmann Tom Starke scheiterte. Durch einen Aufbaufehler von Unions Michael Bemben kam Duisburg allerdings zur etwas schmeichelhaften Führung.
„Schön, wie Veigneau diese Situation ausgenutzt hat”, freute sich Neururer, „die Flanke auf Larsen war sehr gut getimed. Das 1:0 war sehr gut für unsere geschundene Seele.”
Zur Halbzeit forderte der Fußballlehrer seine Profis auf, möglichst schnell einen zweiten Treffer nachzulegen. Neururer: „Dass uns das gelungen ist, passte natürlich hervorragend ins Konzept.” Nach dem Berliner Anschlusstor folgte prompt wieder die Antwort von Larsen. „Sören hat Pech gehabt, dass er nach seiner Verpflichtung in eine desolate Mannschaftsleistung eingebettet worden ist. Ich denke, wir können künftig von ihm noch viel erwarten”, so Neururer sichtlich angetan.
Dem Trainer blieb trotz des Sieges nicht verborgen, dass seine Elf über weite Strecken spielerisch noch weit unterhalb der Erwartungen agiert hat. „Trotz allen Engagement sind wir erst in der zweiten Halbzeit der Möglichkeit, Fußball zu spielen, näher gekommen”, stellte Neururer fest.
Dass er in den nächsten Wochen erneut in die Psycho-Trickkiste greifen muss, um sein Team auf den richtigen Weg zu führen, davon geht Neururer nicht aus. „Diese eine Patrone, die ich verwendet habe, ist nun weg. Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft künftig am Limit spielt und ihre Möglichkeiten ausreizt.” Den wichtigsten Satz schob Neururer hinterher: „Ich bleibe Trainer in Duisburg.”
Zebra-Held Sören Larsen fühlte sich „müde” und meinte: „Eigentlich brauchen wir diesen Druck nicht. Wir waren dreimal schlecht und sind jetzt froh über die Wende.”

14:50
Also ich breche eine Lanze für Neururer. Mir gefällt sowas besser, als glattgebügeltes Understatement-Gesülze dieser Anzugträger, die sich in Fußball-Deutschland breit machen. Er hat genau die richtigen Spieler draußen gelassen und genau die richtigen dafür gebracht. Was ein Trainer in den Medien abzieht ist mir nicht so wichtig, wenn er die Mannschaft richtig auf- und einstellt.
17:36
Jetzt gegen 1869 nachlegen und wir haben wieder Anschluss nach oben. Und bitte: Im Stadion war eine Stimmung wie bei einer Beerdigung, selbst als es schon 2:0 stand.
PN hat mit seiner Androhung geschafft, was er wollte, die Jungs haben zwar nicht schön gespielt, aber erfolgreich. Ihr solltet endlich mit der Meckerei aufhören und ins Stadion gehen um die Jungs zu unterstützen.
Glück auf
09:42
Ich habe mir schon Karten für München 1860 - MSV geholt. Auf gehts Zebras.
12:45
hier mal ein zitat der konkurenz :
Der Trainer, obwohl noch nicht ein Jahr im Amt, hat ein Paket mit Androhungen gebündelt. (....)
Das kann sich eigentlich keiner gefallen lassen, am wenigsten der Vereins-Chef. Das Verhalten eines Angestellten, das stark nach Provokation riecht, muss normalerweise zu dem Schluss führen: Der Trainer ist untragbar.
dem kann ich mich nur zu 100% anschliessen. der typ hat uns zum gespött von ganz fussball-deutschland gemacht. und will uns jetzt noch erzählen, dass seine androhung nur eine besondere art von motivation war. der typ hat nen pfeil im kopf, aber ganz gewaltig. hellmich hätte schon viel früher reagieren müssen. die aussage noch ein jahr mit dem msv in der zweiten liga tu ich mir nicht an war schon ein schlag ins gesicht. seit dieser aussage nehm ich den spinner eh nicht mehr für voll.
21:10
Neururer hat alles richtig gemacht. Hat die 11 hungrigsten Zebras raus gelassen und Hatira und Caiuby den Weg gezeigt. Neben Starke und Larsen war der Mann des Abends für mich Kristofer Andersen! Schnell, trickreich und mit dem Gefühl für die Situation!
19:49
Wieso soll PN sich entschuldigen? Wer hingehört hat, der weiß was er damit bezwecken wollte. Den Druck von der Mannschaft nehmen und den Fokus auf sich ziehen. Und da alle hier auf PN rumgehackt haben und kaum einer auf die Mannschaft, hat sich seine Methode doch bewährt. Also kann er ja so schlecht nicht sein. Denkt mal drüber nach. Ansonsten war ich auch im Stadion und muß sagen das Spiel war gut, aber es liegt noch viel Arbeit vor der Mannschaft und vor den FANS. Beim nächsten Heimspiel sollte die Unterstützung der Mannschaft und dem Trainer gelten. Und dann will ich alle wieder vor der Fankurve sitzen sehe. Auch PN ! Er is halt so und er gehört dazu.
18:34
Neururer muss weg!
Er hat sich durch seine Aussagen selber disqualifiziert.
Wenn dieses Affentheater so weiter geht, kommen bald keine 10.000 Fans mehr zum MSV.
16:51
klasse gemacht jungs, dass gibt wieder ein bisschen hoffnung für die zukunft. auch wenn gestern nicht alles gold war, was geglänzt hat. auf grund der zweiten halbzeit geht der sieg in ordnung. starke hat mal wieder gezeigt, welche klasse er hat und die jungs in der ersten halbzeit vor einem rückstand gerettet.
so, jetzt ab nach münchen und wenigstens einen punkt mitgebracht.
ps: ich vermisse noch noch die entschuldigung von neururer an die fans und das klare bekenntnis FÜR den msv. sein geschwafel im vorfeld war unterste schublade und jetzt kann er mal zeigen, dass er einen arsch in der hose hat ....
WIR LIEBEN DUISBURG WEISS-BLAU, FÜR IMMER MSV
14:18
So ein Ärger für Herrn Neururer: Jetzt gibts keinen Grund für W.Hellmich, seinen Trainer zu entlassen. Neururer MUSS also weiter die Zebras trainieren und darf nicht zum VfL. Mensch, wie schade...
13:37
Adler und Andersen haben auch ein starkes und engagiertes Spiel gemacht. Gut das der Druck auf unsere Kuenstler Ben-Hatira, Ede und Caiuby jetzt viel groesser ist!