Kiel könnte die MSV-Kasse klingeln lassen

Störche gegen Löwen - in der ersten Runde des DFB-Pokals behieltder TSV 1860 die Oberhand. In der Relegation scheint alles offen. Je nach Ausgang könnte es für den MSV interessant werden...
Störche gegen Löwen - in der ersten Runde des DFB-Pokals behieltder TSV 1860 die Oberhand. In der Relegation scheint alles offen. Je nach Ausgang könnte es für den MSV interessant werden...
Foto: Imago
Was wir bereits wissen
Wenn die Störche den TSV 1860 München in den beiden Relegationsspielen ausschalten, darf sich Zweitliga-Neuling Duisburg über einen sechsstelligen Bonus freuen.

Duisburg.. Nach zweijähriger Durststrecke in der 3. Liga brechen für den MSV Duisburg nun bessere Zeiten an. Statt wie bisher 750 000 Euro Fernsehgeld sprudelt in der Saison 2015/2016 wieder ein Millionenbetrag auf das Konto der Zebras.

„Die Konsolidierung“, sagt Klubchef Ingo Wald, „fängt für uns erst nach der Rückkehr in die 2. Liga an. Vorher war das nicht möglich.“ Die Duisburger können in der kommenden Serie mit 5,359 Millionen Euro TV-Erlösen planen. Damit liegen sie im Ranking sogar knapp vor Drittliga-Meister Arminia Bielefeld (5,220 Millionen). Berücksichtigt werden beim Erstellen der Geldrangliste für die Zweitligisten die Platzierungen der letzten fünf Jahre.

Löwen-Abstieg ließe MSV mehr TV-Geld einnehmen

Ausblick Interessant für den MSV: Sollte sich Holstein Kiel in den Relegationsspielen gegen den TSV 1860 München durchsetzen, würden die Zebras auch davon profitieren. Hintergrund: München würde im Abstiegsfall aus der Geldtabelle, in der die Löwen derzeit noch Platz elf mit 6,681 Millionen Euro TV-Erlösen belegen, für die kommende Serie gestrichen. Kiel käme als Aufsteiger auf Platz 18 neu dazu. Alle Klubs ab dem elften Platz würden für 1860 München automatisch eine Position hochrücken. Der MSV dürfte sich dann über einen Bonus von 208 800 Euro freuen und käme auf insgesamt 5,568 Millionen Euro TV-Erlöse.