Kampf um die Macht beim MSV Duisburg eskaliert
27.11.2011 | 22:53 Uhr 2011-11-27T22:53:25+0100
Duisburg. Der Aufsichtsrat des MSV Duisburg will am 6. Dezember einen neuen Vorstand wählen. Der aktuelle Vereinschef Dieter Steffen will bei der Mitgliederversammlung am 19. Dezember noch im Amt sein. Wie das gehen soll, erscheint unklar.
Punkt 13 im Paragraf 12 der Satzung des MSV Duisburg umreißt die Aufgaben des Aufsichtsrates. „Er unterstützt und überprüft den Vorstand in der Wahrnehmung seiner Aufgaben“, heißt es da. Vereinschef Dieter Steffen dürfte dies in diesen Tagen anders empfinden. Seit Samstag steht fest: Der Aufsichtsrat will Steffen stürzen. Am 6. Dezember will das Gremium einen neuen Vorstand wählen.
Frist verstrichen
Möglich macht das Punkt 11 im Paragraf 12 der Satzung. Denn Dieter Steffen ließ am Freitag entgegen seiner Ankündigung die Frist verstreichen, einen zweiten Kandidaten zu benennen. Damit kann der Aufsichtsrat nun einen neuen Vorstandsvorsitzenden benennen.
Die Schlammschlacht beim MSV dürfte nun in die nächste Runde gehen. Nicht nur, dass Steffen in einer Presseerklärung am Samstag die satzungsgemäße Möglichkeit, ihn abzuwählen, in Zweifel zieht. Der Aufsichtsrat erklärte, dass er keine Basis für eine Zusammenarbeit mit dem Vorstand mehr sehe. „Die Gründe sind im Wesentlichen in der Schmutzkampagne des Vorstandes zu sehen, die dieser nach der Abstimmung über Herrn Baer begonnen hat“, so der Aufsichtsrat in einer Erklärung.
Steffen will bleiben
„Aufsichtsratschef Hans-Werner Tomalak hat mir am Donnerstag mitgeteilt, dass der Aufsichtsrat jeden Kandidaten-Vorschlag ablehnen werde“, so Steffen. „Aus Respekt dem Kandidaten gegenüber haben wir keinen neuen Vorschlag gemacht“, so der Vorsitzende weiter.
Dieter Steffen will bei der Mitgliederversammlung am 19. Dezember noch im Amt sein. Wie das gehen soll, erscheint unklar. „Vize“ Stephan Bock hat da bessere Chancen – die Satzung sieht nur eine Abberufung des Vereinschefs vor. Steffen und Bock wollen heute an die Öffentlichkeit treten. „Wir haben ein solides Konzept erarbeitet, um die Arbeit im Verein und die Zusammenarbeit für die KGaA nachhaltig zu intensivieren“, stellte Steffen heraus.
Kretschmer sagt ab
Der Aufsichtsrat bereitet derweil schon die Nachfolge Steffens vor. „Im Hintergrund laufen bereits viele Gespräche“, so Aufsichtsrat Udo Kirmse. Ein Engagement des Hamburger Unternehmers Jürgen Uhlemann hat sich zerschlagen.
Im Gespräch sind nun mehrere interne Kandidaten, darunter auch Aufsichtsratsmitglieder wie Robert Phillips und Markus Räuber. Thomas Kretschmer, in dessen Rücktritt als Vorstandsmitglied im Oktober die aktuelle Situation ihren Ursprung hat, steht nach eigenem Bekunden für eine Aufgabe im neuen Vorstand nicht zur Verfügung. „Maximal als Berater. Mehr mache ich nicht“, erklärte Kretschmer am Sonntag.

12:44
Kommt da der Nikolaus mit der Rute und verdrischt alle? :-D
11:30
Wenn der Aufsichtsrat nun nach dieser Nummer nicht einen Vorstand präsentiert,
der den Verein sofort spürbar wirtschaftlich nach vorne bringt, gibt er sich der
lächerlichkeit preis!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
10:21
... wir hängen in den Seilen und diese Herren haben nichts anderes zu tun, als sich gegenseitig in die Parade zu fahren.
Teeren und Federn mit anschließendem Rausschmiss aus der Stadt!
08:37
Dallas meets Denver-Clan. Und natürlich alles im "Sinne des Vereins." ***Hüstel***