Hoppi weiß, wie es geht
26.03.2008 | 23:51 Uhr 2008-03-26T23:51:00+01001993 siegten die Zebras als Aufsteiger beim Deutschen Meister Werder Bremen 5:1. Publikumsliebling Joachim Hopp war dabei.
Der MSV Duisburg fährt als Aufsteiger als krasser Außenseiter zum Fußball-Bundesliga-Spiel zu Werder Bremen. Das wird am Samstag so sein, das war so am 31. August 1993. Ob es weitere Parallelen gibt? Vor 15 Jahren schrieben die Zebras Vereinsgeschichte. Sie trumpften an der Weser überraschend auf und besiegten die Meistermannschaft von Trainer Otto Rehhagel mit 5:1 – und das nach einem 0:0-Halbzeitstand. Der Sieg hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, wenn der eingewechselte Joachim Hopp nicht kurz vor Schluss freistehend vor Werder-Keeper Oliver Reck das 1:6 vergeben hätte. Trotzdem erinnert sich der 41-Jährige gerne an das Spiel zurück. „Es hat einfach alles gepasst”, so Hopp.
„Hoppi”, der beim MSV Publikumsliebling war, weil er das Herz auf der Zunge trug und auf dem Platz engagiert zur Sache ging, musste beim Wuppertaler SV Borussia im Februar als Co-Trainer die Koffer packen. Auch, so Hopp, weil das Team das Pokalspiel gegen die Bayern nach Vorstellung der Vereinsführung zu offensiv angegangen sei. Das kann der ehemalige Stahlarbeiter nicht nachvollziehen. „Du musst gegen jeden Gegner deine Chance suchen. So haben wir damals in Bremen gespielt und verdient gewonnen”, sagt der gebürtige Ruhrorter.
Seine freie Zeit verbringt Joachim Hopp mit zahlreichen Trainingsbesuchen – auch beim MSV. Die Eindrücke, die er als Zaungast an der Westender Straße zuletzt sammelte, seien „erschreckend” gewesen: „Da krempelt kein Spieler die Ärmel auf, da will sich keiner im Training aufdrängen.” Vom Teamgeist, den das Team aus dem Jahr 1993 ausgezeichnet habe, kann Hopp im aktuellen Team wenig erkennen.
Der Höhepunkt der 93/94er-Saison war für Joachim Hopp übrigens nicht der 5:1-Erfolg in Bremen, sondern das Rückspiel an der Wedau. Der MSV siegte 1:0 und kletterte mit einem negativen Torverhältnis an die Tabellenspitze der Bundesliga. „Abends saß ich bei Günther Jauch im Aktuellen Sportstudio”, erinnert sich Hopp gerne zurück.
Kontakt zu den Ex-Kollegen pflegt „Hoppi” immer noch, erst gestern erkundigte sich sein ehemaliger Coach Seppo Eichkorn, nun Co-Trainer in Wolfsburg, bei ihm nach einem Spieler.
Hopps Vertrag in Wuppertal läuft noch bis Mitte 2009, doch den will der 83-malige Erstliga-Spieler nicht aussitzen. „Ich muss wieder an die Luft”, sagt Hopp, der zuletzt vor zweieinhalb Jahren in Duisburg für Aufsehen sorgte, weil ein Türsteher ihn nicht in eine Bar am Innenhafen einließ, weil Hopp Badelatschen getragen habe. Damals konterte der Ex-Profi, dass es sich bei der Fußbekleidung um Designer-Latschen gehandelt habe. Vorrangig will Hopp künftig Fußball-Schuhe in verantwortlicher Poasition tragen: „In der NRW-Liga, in der Regionalliga – oder höher als Co-Trainer.”

19:05
@axel: Also ich fand schon das Aufstiegsjahr eine Zumutung und sie sind nur wegen der Unfähigkeit anderer Mannschaften aufgestiegen.
Das Problem von WH ist,dass er mit GEWALT den MSV in Liga 1 etablieren will,er ist es nicht gewohnt Geduld aufzubringen und dabei ist ihm jedes Mittel recht,ein Söldner nach dem Anderen wird verpflichtet,nur bemerkt er es nicht,dass es mehr Masse als Klasse ist. Geld schiesst eben doch Tore...
17:56
@zebrastadl
Das, was du anführst, ist schlüssig.
Sicher stimmts du mir zu, daß, was die Herren im Aufstiegsjahr fabriziert haben, ganz okay war.
Nur die BL ist halt ein anderes Kaliber. Eine absolute Ahnungslosigkeit möchte ich den beiden Verantwortlichen aus diesem Grunde nicht attestieren. Recht hast du, daß die Herrn Bommer und Hellmich etwas blauäugig an das Unternehmen BL gegangen sind. Für mich unverständlich, zumal Hellmich wieder die gleichen Fehler beging wie in den Vorjahren. An mangelnden Selbstbewußtsein fehlt es ihm ja bekanntlich nicht, wohl aber an der nötigen Fachkompetenz in den sportlichen Bereichen.
Das muß man ihm auch ganz massiv vorwerfen und vorhalten. Der MSV ist keine one man show.
Ich hoffe im dritten Anlauf gelingt die Etablierung im Oberhaus, mit klaren Kompetenzbereichen und eindeutigen Strukturen.
Schade nur, daß Hellmich das jetzt erst einzusehen scheint. Er verfügt zweifelsohne über umfangreiche Kompetenzen im geschäftlichen und representativen Bereich, die er für den MSV einträglich einsetzen kann und in der Vergangenheit auch überzeugend eingesetzt hat. Das kann er ausgezeichnet und dabei soll er es belassen.
Glück auf MSV.
17:08
Na ja, als Cheftrainer sehe ich Hopp auch nicht, jedenfalls nicht in der Bundesliga, aber als Fan-Betreuer und/oder Stadionsprecher wäre er doch prima.
Und sonst: Meckern gehört zum Fußball doch dazu, aber meckern wir zur Zeit überhaupt noch? Sind es nicht längst alles hoffnungslose Klagelieder, die wir singen?
15:51
@ Axel Q27
Dem MSV stehen nicht weniger finanzielle Mittel zur Verfügung, als anderen Vereinen in der Bundesliga. Das Transfervolumen war beispielsweise vor der Saison höher als das von Frankfurt, Karlsruhe, Bielefeld, Cottbus, Rostock. Nürnberg, Hertha und Bochum haben geringfügig mehr investiert, hatten allerdings auch durch die Abgänge einen ordentlichen Transferüberschuss erzielt!
Das Problem sind nicht die begrenzten finanziellen Mittel, sondern die absolute Ahnungslosigkeit der Verantwortlichen, was sich eindrucksvoll in Quantität statt Qualität widerspiegelt. Und wenn nicht Herr Bommer dafür verantwortlich war/ist, wer dann???
14:49
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13:07
Mann, die Zeiten mit dem Ar.... aufreissen sind doch wohl vorbei. Das kann man mal in einigen Spielen machen, aber, liebe MSV-Fans, soll das bei allen BL-Spielen geschehen ?
Was du brauchst ist Spiel / Spieler-Qualität.
Der MSV verfügt darüber z.Zt. leider nicht. Das ist das Problem mit dem auch Herr Bommer zurecht kommen muß.
Und hört mir bitte auf mit den Sätzen: der hat doch die Spieler geholt und und und.
Ihm stehen leider nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung.
Das ist leider Fakt.
Der seit Wochen tobende Bommer-Krieg ist unerträglich und beschämend und eines Traditionsvereins (Meidericher Spielverein) unwürdig.
....und jetzt wird auf mich geschossen...
aber so ist das wohl.
11:48
Ich gehe seid 33 Jahren zum MSV. Und wenn ich so zurück blicke, überwiegen die schlechten Zeiten. Ich kann mich an grausame Zeiten in den 80er, mit dem Abstieg aus der 1. und 2. Bundesliga erinnern. Auch die 90er Jahre waren durch mehrere Abstiege geprägt. Und vom Grottenfußball Anfang bis Mitte der 2000er ganz zu schweigen. Hier tun einige so, als ob früher alles besser war. Damals ist die Manschaft teilweise genauso sang und klanglos untergegangen wie heute. Um MSV-Fan zu sein muß man eben ein kleiner Masochist sein. Und ich befürchte, daß wird sich so schnell auch nicht ändern.
09:58
Aber ganua darun gehts: A.... aufreißen und kämpfen und nicht wie verängstigte B-Jugend-Kicker eine Halbzeit lang über den Rasen rennen. Hat denen noch keiner gesagt, dass Sie nur kämpfen müssen und sich dann auch Niederlagen leisten können? In Duisburg will man Einsatz sehen, das ist das, was zählt: ARBEITEN!!! Dann kann man wenigsten erhobenen Hauptes absteigen.
08:37
war ein super sieg damals, aber diese mystifizierende verklärung der vergangenheit ( die haben sich damals noch den arsch aufgerissen etc.) löst bei mir auch nur ein gruseliges schaudern aus.
damals wurde genauso viel gemeckert wie heute.
man muß nur an das spiel als tabellenführer in münchen denken. nach der fetten pleite riefen alle was das für vollidioten seien und das es ja auch nicht anders zu erwarten gewesen sei.
es folgte eine von den üblichen meckereien und besserwissereien und an trainerkritik nicht arme niederlagenserie.
will sagen in duisburg gibt es immer grund zu schimpfen und zu meckern.
auch friedhelm funkel, den jetzt so viele gerne wieder hätten hatte zu seiner zeit eine große schar von gegnern, weil er so unatraktiven fußball spielen ließ.
und bitte, bitte, bitte verschont mich mit der ach so originellen 10.000sten äußerung man möge sich so wie früher den .... aufreissen.. danke!
18:51
Ach zu früher als Hopp und wie die spieler alle heissen .Die sind gerannt biss die gekotz haben ,wenn man daran nur denkt das sich ein ferry Schmidt innerhalb der woche in Düsseldorf bei einer bank gerabietet hat und dann noch nebenbei sich den Hintern für den MSV aufgerissen hat .da sollten sich mal einige jetzige spieler ein Beispiel drann nehmen ,aber heute ist als Fussi profi geld verdiennen Leicht gemacht nicht mehr so wie früher wie Ferry ..schade solch leute wie Ferry ,Hopp , Steiniger das wären die richtigen für den Lahmen haufen von geldsäcke die nun beim MSV spielen ..sorry bin halt angefressen von der Spielweise was die zeigen das ist kreisligaformat .