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Hoffmann blüht beim MSV auf der Sechser-Position auf

03.10.2012 | 19:39 Uhr
MSV-Talent Andre Hoffmann - hier im Duell mit Berlins Nico Schulz - zeigte im Spiel gegen Hertha BSC eine überzeugende Leistung im defensiven Mittelfeld. Foto: imago/Christoph Reichwein

Duisburg.  Unter Neu-Coach Kosta Runjaic rückte Andre Hoffmann von der Abwehrkette ins defensive Mittelfeld vor. Wo ist er für den MSV Duisburg am wertvollsten? „In meinem Alter bin ich nicht in der Situation, um irgendwelche Ansprüche zu stellen“, sagt das Eigengewächs. In Cottbus rechnet er sich was aus.

Üblicherweise werden die Karten nach Trainerwechseln neu gemischt. Einige Spieler schauen in die Röhre, andere preschen in den Vordergrund. Die dritte Variante: Akteure kommen auf neuen Positionen zum Einsatz. Andre Hoffmann (19), Ausnahmetalent im Defensivbereich, startete beim Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg als Innenverteidiger in die Spielzeit. Beim Auftakt gegen Aalen (1:4) erwischte er einen rabenschwarzen Tag, zwei Treffer gingen auf seine Kappe.

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Unter Neu-Coach Kosta Runjaic rückte „Hoffi“ von der Abwehrkette ins defensive Mittelfeld vor. Für ihn keine unbekannte Position, schließlich agierte der Youngster schon im Vorjahr selbstbewusst auf der zentralen Defensivposition. Wo ist Hoffmann für den MSV am wertvollsten? „In meinem Alter bin ich nicht in der Situation, um irgendwelche Ansprüche zu stellen“, sagt das Eigengewächs, „vor der Saison hatte ich mit unserem ehemaligen Trainer Oliver Reck besprochen, dass ich hinten besser helfen kann. Jetzt sieht mich Kosta Runjaic aber mehr im Mittelfeld. Neben Goran Sukalo läuft es dort sehr gut. Ich kann mir viel von ihm abschauen, bekomme Hilfe von ihm und mache gerne auch mal einen Meter mehr.“

Im Gegensatz zur relativ einfachen Vorgabe, einen gegnerischen Stürmer auszuschalten, muss Hoffmann im Mittelfeldbereich flexibel reagieren und je nach Situation auch Dampf nach vorne entfachen. Beim 0:0 gegen Bochum feuerte er vier Schüsse auf den gegnerischen Kasten ab – Bestwert im MSV-Team. „Die Rolle ist anspruchsvoller. Zum einen legt man automatisch größere Distanzen zurück, zum anderen geht es darum, Bälle abzufangen und zu verteilen. Ich fand, dass wir es gegen die Hertha im zweiten Durchgang gut hinbekommen haben, aber wir sind in einer Phase, in der uns das Quäntchen Glück fehlt.“

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Der Junioren-Nationalspieler spürt im Team den Zusammenhalt. „Es gibt keine Missstimmung, auch wenn einer mal draußen ist. Ein Rani Jovanovic kam gegen Berlin rein, traf sofort den Pfosten und war direkt im Spiel. Die Spieler geben das Vertrauen zurück.“ Vor allem Srdjan Baljak zahlte in besonders wertvoller Währung: nämlich mit zwei Toren.

Hoffmann lobt Baljak

„Ich habe Baki noch auf dem Platz die Glatze gestreichelt“, lacht Hoffmann , „ich habe mich riesig für ihn gefreut. Srdjan war ganz lange verletzt, hat sich monatelang herangekämpft. Baki ist ein absoluter Profi. Er ist als Erster da, geht als Letzter aus dem Kraftraum. Das ist ein Positiv-Beispiel, an dem sich junge Spieler wie ich orientieren.“

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Obwohl die Grundtendenz beim Tabellenletzten positiv ist, die Mannschaft abgesehen von den Konter-Gegentoren in Braunschweig (0:3) und gegen Hertha taktisch reifer wirkt und mehr Leidenschaft entfesselt, kommt der MSV noch nicht entscheidend voran. Hoffmann: „Wir haben noch nichts erreicht. Es gab jetzt zwei Heimpunkte in Folge, das werte ich als kleine Schritte. Wir hatten in den letzten Spielen richtige Kaliber, das darf man nicht vergessen, aber irgendwann müssen die großen Schritte in Form von Siegen kommen.“ Ob der MSV Samstag beim wiedererstarkten FC Energie Cottbus das Steuer herumreißen kann? „Energie hat nach sieben ungeschlagenen Partien erstmals verloren, aber insgesamt bisher eine gute Hinrunde gespielt. Wir fahren mit Respekt, aber ohne Angst dahin. Ich bin überzeugt: In der Lausitz ist etwas zu holen“, ballt Andre Hoffmann die Faust.

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Hoffmann blüht beim MSV auf der Sechser-Position auf
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Üblicherweise werden die Karten nach Trainerwechseln neu gemischt. Einige Spieler schauen in die Röhre, andere preschen in den Vordergrund. Die dritte Variante: Akteure kommen auf neuen Positionen zum Einsatz. Andre Hoffmann (19), Ausnahmetalent im Defensivbereich, startete beim Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg als Innenverteidiger in die Spielzeit. Beim Auftakt gegen Aalen (1:4) erwischte er einen rabenschwarzen Tag, zwei Treffer gingen auf seine Kappe.

Unter Neu-Coach Kosta Runjaic rückte „Hoffi“ von der Abwehrkette ins defensive Mittelfeld vor. Für ihn keine unbekannte Position, schließlich agierte der Youngster schon im Vorjahr selbstbewusst auf der zentralen Defensivposition. Wo ist Hoffmann für den MSV am wertvollsten? „In meinem Alter bin ich nicht in der Situation, um irgendwelche Ansprüche zu stellen“, sagt das Eigengewächs, „vor der Saison hatte ich mit unserem ehemaligen Trainer Oliver Reck besprochen, dass ich hinten besser helfen kann. Jetzt sieht mich Kosta Runjaic aber mehr im Mittelfeld. Neben Goran Sukalo läuft es dort sehr gut. Ich kann mir viel von ihm abschauen, bekomme Hilfe von ihm und mache gerne auch mal einen Meter mehr.“

Im Gegensatz zur relativ einfachen Vorgabe, einen gegnerischen Stürmer auszuschalten, muss Hoffmann im Mittelfeldbereich flexibel reagieren und je nach Situation auch Dampf nach vorne entfachen. Beim 0:0 gegen Bochum feuerte er vier Schüsse auf den gegnerischen Kasten ab – Bestwert im MSV-Team. „Die Rolle ist anspruchsvoller. Zum einen legt man automatisch größere Distanzen zurück, zum anderen geht es darum, Bälle abzufangen und zu verteilen. Ich fand, dass wir es gegen die Hertha im zweiten Durchgang gut hinbekommen haben, aber wir sind in einer Phase, in der uns das Quäntchen Glück fehlt.“

Der Junioren-Nationalspieler spürt im Team den Zusammenhalt. „Es gibt keine Missstimmung, auch wenn einer mal draußen ist. Ein Rani Jovanovic kam gegen Berlin rein, traf sofort den Pfosten und war direkt im Spiel. Die Spieler geben das Vertrauen zurück.“ Vor allem Srdjan Baljak zahlte in besonders wertvoller Währung: nämlich mit zwei Toren.

Hoffmann lobt Baljak

„Ich habe Baki noch auf dem Platz die Glatze gestreichelt“, lacht Hoffmann , „ich habe mich riesig für ihn gefreut. Srdjan war ganz lange verletzt, hat sich monatelang herangekämpft. Baki ist ein absoluter Profi. Er ist als Erster da, geht als Letzter aus dem Kraftraum. Das ist ein Positiv-Beispiel, an dem sich junge Spieler wie ich orientieren.“

Obwohl die Grundtendenz beim Tabellenletzten positiv ist, die Mannschaft abgesehen von den Konter-Gegentoren in Braunschweig (0:3) und gegen Hertha taktisch reifer wirkt und mehr Leidenschaft entfesselt, kommt der MSV noch nicht entscheidend voran. Hoffmann: „Wir haben noch nichts erreicht. Es gab jetzt zwei Heimpunkte in Folge, das werte ich als kleine Schritte. Wir hatten in den letzten Spielen richtige Kaliber, das darf man nicht vergessen, aber irgendwann müssen die großen Schritte in Form von Siegen kommen.“ Ob der MSV Samstag beim wiedererstarkten FC Energie Cottbus das Steuer herumreißen kann? „Energie hat nach sieben ungeschlagenen Partien erstmals verloren, aber insgesamt bisher eine gute Hinrunde gespielt. Wir fahren mit Respekt, aber ohne Angst dahin. Ich bin überzeugt: In der Lausitz ist etwas zu holen“, ballt Andre Hoffmann die Faust.

Thomas Tartemann

Kommentare
05.10.2012
05:25
Hoffmann blüht beim MSV auf der Sechser-Position auf
von Zebrus | #6

Mit Baki und Kern keine Frage, die hat Olli links liegen gelassen und die blühen durch das Vertrauen von Costa auf.
Bei Hoffmann sehe ich das anders....
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7160680
Hoffmann blüht beim MSV auf der Sechser-Position auf
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http://www.derwesten.de/sport/fussball/msv/hoffmann-blueht-beim-msv-auf-der-sechser-position-auf-id7160680.html
2012-10-03 19:39
MSV Duisburg,Zebras,2. Bundesliga,2. Fußball-Bundesliga
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