Für den MSV Duisburg zählt nur das Ergebnis

MSV-Trainer Gino Lettieri
MSV-Trainer Gino Lettieri
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Die Duisburger müssen nicht selbst verschuldete Defizite aus der Wintervorbereitung nun in einem laufenden Wettbewerb kompensieren. Ein Kommentar.

Halle/Duisburg.. Das Ergebnis zählt. Der MSV Duisburg startete mit einem Sieg in das neue Fußball-Jahr. Es ist legitim, nach einer Wintervorbereitung den Fokus auf das Resultat zu richten. Eine kleine Schonfrist, die aber mit der nächsten Aufgabe im eigenen Stadion gegen Chemnitz bereits endet.

Abseits des Ergebnisses trat der MSV in Halle noch nicht wie eine Spitzenmannschaft auf. Der frühe Platzverweis des HFC-Torhüters gab die Richtung vor – wobei Duisburg in einem vergleichbaren Fall womöglich das weitaus größere Problem gehabt hätte als Halle. In Überzahl hätte der MSV auf dem Platz die Dinge frühzeitig klären müssen. Doch die mitgereisten Fans mussten bis zur Nachspielzeit warten, bis Kingsley Onuegbu sie mit dem 2:0 erlöste.

Auf dem Erfolg in Halle kann und muss der MSV aufbauen. Ohne dass die Duisburger etwas dafür können – sie müssen nicht selbst verschuldete Defizite aus der Wintervorbereitung nun im laufenden Wettbewerb kompensieren. Das schlechte Wetter im Trainingslager in der Türkei, der ausgefallene Test gegen Velbert und am Freitag eine zehnstündige Anreise nach Halle – die Zebras hätten am Samstag genügend Argumente gehabt, ein schlechtes Ergebnis zu rechtfertigen. Doch dazu gab die Mannschaft keinen Anlass. Weil eben das Ergebnis zählt.