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Früher war beim MSV und beim VfL Bochum alles besser

20.09.2012 | 22:00 Uhr
Früher war beim MSV und beim VfL Bochum alles besser
VfL-Trainer Andreas Bergmann sorgt sich vor dem Spiel in Duisburg um seine Offensiv-Abteilung.Foto: Stefan Gelhot

Duisburg.   Mit dem MSV Duisburg und dem VfL Bochum treffen am Sonntag in der 2. Bundesliga zwei Klubs aufeinander, die schon weit bessere Zeiten erlebt haben. Nun geht es für beide um die Vermeidung des totalen Absturzes, den Abstieg in die Dritte Liga.

Der MSV Duisburg und der VfL Bochum wandeln auf ähnlichen Pfaden. Die Reviernachbarn, die am Sonntag um 13.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen-Arena aufeinandertreffen (live im DerWesten-Ticker), trauern gemeinsam besseren Zeiten nach. Zwei langjährige Mitglieder der Bundesliga, die nach ihren letzten Abstiege nicht mehr den Dreh schafften, so stark zu sein, um um den Aufstieg zu spielen. Nun geht es erst einmal um die Vermeidung des totalen Absturzes, den Abstieg in die Dritte Liga, wo mit Alemannia Aachen schon ein Klub vertreten ist, der ähnlich wie Duisburg und Bochum gestrickt ist.

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Der MSV ist den Bochumern schon ein Jahr voraus, nach dem Abstieg mit Trainer Rudi Bommer und der Verpflichtung von Peter Neururer scheiterte der Versuch, mit allen Mitteln wieder nach oben zu kommen, grandios. Bochum stand vor knapp anderthalb Jahren an der Schwelle zur Bundesliga, scheiterte mit Trainer Friedhelm Funkel in der Relegation an Borussia Mönchengladbach. Für einen neuen Anlauf reichten Qualität und Geld nicht mehr aus, der VfL musste in der vergangenen Saison sogar noch länger als der MSV um den Klassenerhalt bangen.

VfL im Angriff schwach

Duisburg und Bochum liegen in einer Statistik in dieser Saison gleichauf. Beide Mannschaften haben in fünf Spielen erst drei Tore erzielt. „Bochum hat damit aber immerhin schon sieben Punkte eingesammelt, wir noch keinen“, sagt der neue MSV-Trainer Kosta Runjaic.

Der VfL siegte im Gegensatz zum MSV in Regensburg (1:0) und hielt sich zudem im Auftaktmatch gegen Dynamo Dresden schadlos (2:1). Auch der VfL kassierte eine Heimpleite gegen Neuling VfR Aalen, zudem gab es eine 0:4-Klatsche gegen den SC Paderborn. Wie der MSV lieferte der VfL am vergangenen Spieltag seine beste Saisonleistung ab. Während der MSV beim 1:2 in Kaiserslautern leer ausging, erreichte Bochum im eigenen Stadion ein 0:0 gegen 1860 München.

Während auf Duisburger Seite die größten Probleme im Defensivbereich liegen, sorgt sich VfL-Trainer Andreas Bergmann um die Durchschlagskraft in der Offensive. Mit Mirkan Aydin (Reha nach Wadenbeinbruch) und Michael Delura (Reha nach Kreuzbandriss) liegen zwei wichtige Offensivkräfte schon seit Monaten auf Eis. Mit Christoph Dabrowski, der an einem Muskelfaserriss laboriert, fehlt zudem ein Spieler, der den MSV in der Vergangenheit schön öfter geärgert hat.

Bislang erzielte lediglich Kevin Scheidhauer als Joker in Regensburg ein Stürmertor für die Bochumer. Auch am Sonntag dürfte er zunächst nur auf der Reservebank sitzen.

Dirk Retzlaff

Kommentare
21.09.2012
15:36
Früher war beim MSV und beim VfL Bochum alles besser
von JotZee | #2

Also der Vergleich mit Aachen ist Schwachsinn! Aachen war in den letzten 40 Jahren EIN JAHR in der Bundesliga. Das ist bei weitem nicht die Sphäre, in...
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Früher war beim MSV und beim VfL Bochum alles besser
Früher war beim MSV und beim VfL Bochum alles besser
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2012-09-20 22:00
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