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Der MSV Duisburg feiert gegen Fürth einen Teilerfolg

19.02.2016 | 22:11 Uhr
Der MSV Duisburg feiert gegen Fürth einen Teilerfolg
Die Mannschaft jubelt über das 1:0 von Kevin Wolze, der in Fürth zu den stärksten Zebras zählte. Dem 25-Jährigen gelang der MSV-Führungstreffer.Foto: dpa

Duisburg/Fürth.  Das Zweitliga-Schlusslicht führte am Ronhof durch Kevin Wolze, dann gab’s Rot für James Holland und den Ausgleich durch Jürgen Gjasula. Doch die Zebras retteten einen Punkt.

Am Fürther Ronhof reißen sie ab Samstag ihre 66 Jahre alte Haupttribüne ab. Das Stadion, das mittlerweile nicht mehr nach Spielzeug oder Fruchtgummi benannt ist, sondern wieder Sportpark Ronhof heißt, erhält ein neues Schmuckstück. Die MSV-Fans gratulierten den Fürthern, dass sie den alten Namen wiederentdeckt haben. Kurzzeitig durften die Anhänger vom ersten Auswärtssieg ihres Teams träumen. Nach Führung musste sich Fußball-Zweitligist MSV Duisburg bei der SpVgg Greuther Fürth mit einem 1:1 (0:0) begnügen – und verlor James Holland durch eine Rote Karte.

Einzelkritik
MSV-Spieler Wolze überzeugt auf neuer Position - Note 2

Der MSV Duisburg hat gegen Greuther Fürth 1:1-Unentschieden gespielt. Das lag vor allem an Wolze und Torhüter Ratajczak. Die Einzelkritik der Zebras.

Trainer Ilia Gruev wartete am Ronhof mit einer Überraschung auf. Erstmals verteidigte Dan-Patrick Poggenberg, der die gesamte Hinrunde aufgrund eines Schienbeinbruchs verpasst hatte, auf der linken Seite. Kevin Wolze rückte auf die linke Mittelfeldseite vor. Dennis Grote saß auf der Bank, Kevin Scheidhauer durfte die Reise nach Franken gar nicht erst antreten.

Gruev entschied sich am Vormittag

Ilia Gruev baute damit seine linke Seite, die er noch nach dem Bielefeld-Spiel ausdrücklich gelobt hatte, komplett um. Im Trainingslager in der Türkei hatte der Coach die Variante mit Poggenberg und Wolze eine Halbzeit lang erfolgreich getestet. Sie ging über weite Strecken auf, zumal der offensiv ausgerichtete Wolze den MSV kurz nach der Pause in Führung brachte. „Der Trainer hat uns das erst am Vormittag gesagt. Ich denke, dass es gut funktioniert hat“, so Wolze. „Ich habe am Vormittag mit Dennis Grote gesprochen. Er hatte zuletzt Probleme“, erklärte Gruev die Variante, die sich der Bulgare auch in den kommenden Wochen vorstellen kann.

Keine Chance: Der gut aufgelegte Keeper Michael Ratajczak muss den Elfmeter von Jürgen Gjasula passieren lassen. Foto: Daniel Karmann/dpa

Die erste Chance verbuchten die Gastgeber in der 17. Minute. Der zuletzt arg gescholtene Michael Ratajczak parierte mit starkem Reflex gegen Marco Stiepermann. Robert Zulj kam einen Schritt zu spät, um erfolgreich nachzusetzen. Drei Minuten später war „Rata“ per Faustabwehr bei einem 17-Meter-Schuss gegen Veton Berisha zur Stelle.

Der MSV konnte im Spiel nach vorn zunächst nur wenige Akzente setzen. Aus dem Spiel heraus lief wenig, bei Freistößen – durch Zlatko Janjic und Kevin Wolze – fehlten die zündenden Ideen. Das änderte sich prompt nach dem Wechsel. Im Anschluss an einen Janjic-Freistoß konnten die Gastgeber nicht konsequent klären. Kevin Wolze war zur Stelle und traf aus 18 Metern mit einem satten Schuss zum 0:1 (47.). Der Fürther Marcel Franke fälschte den Ball noch unhaltbar für Schlussmann Sebastian Mielitz ab.

Der MSV gewann an Sicherheit und spielte weiter forsch nach vorne. Zu forsch ging indes James Holland in der 65. Minute im eigenen Strafraum zu Werke. Er riss Robert Zulj zu Boden. Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus zeigte auf den Elfmeterpunkt und dem Australier die rote Karte. Ex-Zebra Jürgen Gjasula ließ sich – wie schon im Hinspiel – die Chance nicht entgehen und ließ Ratajczak keine Chance. James Holland stapfte nach dem Abpfiff wütend Richtung Kabine. „War das eine rote Karte? Ich denke nicht“, schimpfte Holland.

Der Ausgleich gab den Gastgebern zusätzlichen Rückenwind. Glück hatte der MSV, als Sebastian Freis aus kurzer Distanz über das Tor schoss (73.). Am Ende verteidigte der MSV in Unterzahl den zweiten Auswärtspunkt. MSV-Präsident Ingo Wald, der aufgrund eines Staus erst in dem Moment das Stadion betrat, als Kevin Wolze den MSV in Führung brachte, trauerte wieder einmal einer verpassten Chance nach: „Wir haben hier zwei Punkte liegen lassen. Wieder einmal.“ Ähnlich sah es Sportdirektor Ivica Grlic: „Wir haben eine gute Leistung gezeigt und hätten einen Sieg verdient gehabt. Wir müssen jetzt das Positive mitnehmen und darauf aufbauen.“

Dirk Retzlaff

Kommentare
24.02.2016
00:04
Der MSV Duisburg feiert gegen Fürth einen Teilerfolg
von MeidericherSV85 | #15

Ich muss noch dazu sagen das wir mit Sicherheit den Klassenerhalt schaffen werden, davon bin ich sehr überzeugt. Weil der MSV auf jeden Fall die...
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1 Antwort
Der MSV Duisburg feiert gegen Fürth einen Teilerfolg
von Zebra76 | #15-1

????? Meinst den MSV Duisburg von dieser Saison?????

Na gut, ein bisschen Polemik sollte erlaubt sein.
Hast du diese Saison überhaupt schon ein einziges Spiel live gesehen, im Stadion?

Wenn überhaupt ist mit Glück und sehr viel Kampf Platz 16 zu erreichen.
Dann noch Dusel in den beiden Quali- Spielen.

Und die Gelder für den Aufstieg wachsen auf den Bäumen an der Reggattabahn, damit der MSV diese nur pflücken braucht, oder wo soll das Geld für eine Mannschaft herkommen, die für den Aufstieg in die 1. Liga gut genug ist.

So, jetzt leg den Joint weg, manchmal hat er ungewollte Wirkung.

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11582011
Der MSV Duisburg feiert gegen Fürth einen Teilerfolg
Der MSV Duisburg feiert gegen Fürth einen Teilerfolg
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http://www.derwesten.de/sport/fussball/msv/der-msv-duisburg-feiert-gegen-fuerth-einen-teilerfolg-id11582011.html
2016-02-19 22:11
MSV Duisburg, Zebras, 2. Bundesliga, Greuther Fürth
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