Das neue Zebragefühl in Duisburg
27.08.2010 | 18:26 Uhr 2010-08-27T18:26:00+0200
Duisburg. Vor dem ersten Heimspiel der neuen Saison tritt MSV-Trainer Milan Sasic auf die Euphoriebremse und fordert von seiner Truppe Leidenschaft und Herzblut.
Vor zwei Jahren gab es für den FC Ingolstadt an der Wedau kräftig Dresche. 6:1 schoss der MSV die Donaustädter vom Rasen. Am Saisonende stieg Ingolstadt ab. „Natürlich wäre ich mit einem klaren Sieg zufrieden, aber ich denke nicht an ein Torfestival“, sagt MSV-Trainer Milan Sasic vor dem heutigen Duell mit den Ingolstädtern (13 Uhr, Arena). Sasic: „Wichtig ist, dass wir Leidenschaft zeigen, dazu alles abrufen. Wenn wir 1:0 gewinnen und alles umsetzen, freut mich das genauso, wie ein 6:0.“
Die Zebras haben nach dem geglückten Start in Osnabrück (3:1) die Chance, sich in der oberen Region festzusetzen. „Wir wollen unseren Sieg vergolden“, so Sasic, ohne allzu euphorisch nach vorne zu blicken. „Der Tabellenplatz darf hier letztlich nicht das primäre Ziel sein. Wir wollen in Duisburg etwas aufbauen und den Leuten im Stadion das Gefühl vermitteln, dass eine echte Mannschaft auf dem Platz steht“, streicht der 51-Jährige heraus.
Von der deutlichen 1:4-Auftaktpleite des FCI gegen Augsburg lässt sich Sasic nicht blenden. „Ingolstadt hat nach mehreren Standardsituationen verloren.“ Zuvor schaffte die Truppe von Trainer Michael Wiesinger im DFB-Pokal einen 2:0-Sieg über den Karlsruher SC.
„Aus der Haut fahren“
Sasic: „Der Aufsteiger hat zwei Gesichter. Das haben die Ingolstädter in der kurzen Saisonphase bisher gezeigt. Mein Trainerkollege meint, dass seine Mannschaft bei uns bestehen kann. Der FC wird uns alles abverlangen, darauf stellen wir uns ein. Das Team spielt genau wie Osnabrück mit Power und Leidenschaft. Wir haben Respekt vor Ingolstadt.“
An die schwache Heimbilanz der Vorsaison möchte Sasic nicht mehr erinnert werden. „Alles Schnee von gestern“, wiegelt der frühere Kaiserslauterner ab, „aber natürlich hat es mich geärgert, dass wir zuhause so wenig Spiele gewonnen haben. Wenn ich heute noch an das 0:1 gegen 1860 München zurückdenke, wo man auf dem Platz nicht erkennen konnte, dass wir gewinnen wollten, könnte ich immer noch aus der Haut fahren.“
Jetzt soll alles besser werden. Milan Sasic will zwischen Team und Publikum eine Einheit bilden. „Ich sehe, dass hier bei uns etwas zusammenwächst. Nun geht es darum, im eigenen Stadion zu demonstrieren, dass wir zusammen viel mehr erreichen können. Die Spieler müssen sich zu 100 Prozent mit dem MSV identifizieren. Das ist der Schwerpunkt, den müssen die Zuschauer auf der Tribüne erkennen können.“
Dass die Erwartungen trotz des eingeleiteten Umbruchs und des um 40 Prozent gesenkten Etats möglicherweise rasant in die Höhe schnellen, dem versucht der Trainer vorzubeugen. „Es wäre kontraproduktiv“, verdeutlicht Sasic, „wenn man Leidenschaft und Herzblut mit einem Aufstiegsplatz verwechseln würde.“

19:07
Ich glaube die Ursachen unserer Angstattacken sind mit den Abgängen von Caiuby, Adler, Schlicke, Fahrenhorst und Ben Hatira behoben. Wir werden zwar noch einige Niederlagen einstecken müssen, aber ich habe den Eindruck, dass wir dann trotzdem eine Truppe sehen werden, die alles gegeben haben.
09:12
...ich kann leider nicht dabei sein, deshalb jungs haut rein und macht ordendlich Stimmung!
07:50
Ich glaube die Ursachen unserer Angstattacken sind mit den Abgängen von Caiuby, Adler, Schlicke, Fahrenhorst und Ben Hatira behoben. Wir werden zwar noch einige Niederlagen einstecken müssen, aber ich habe den Eindruck, dass wir dann trotzdem eine Truppe sehen werden, die alles gegeben haben.
Also wir können es wagen und heute unsere Truppe vor Ort unterstützen.
00:42
Ich freue mich auf morgen....das macht mir Angst!
;o)))))
23:39
Freu mich schon auf nachher!
Zähneputzen, Pippi machen, ab ins Bett!
Will ja morgen fit sein!