Chinedu Ede fliegt heim
13.01.2009 | 10:46 Uhr 2009-01-13T10:46:00+0100Duisburg. Bruno Hübner machte beim Fußball-Tennis mit. Am Dienstag verhandelt er mit dem Berater von Bernd Korzynietz.
Die Fußball-Schuhe von Gordon Schildenfeld sind für Bruno Hübner eine Nummer zu groß. Egal. Der Sportdirektor des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg war heiß auf den Ball, er schnürte Schildenfelds Schuhe und machte beim Fußball-Tennis mit. Am Dienstag werden im MSV-Trainingslager in Belek nicht Hübners Qualitäten auf dem Feld, sondern am Verhandlungstisch gefragt sein. Der Berater des Gastspielers Bernd Korzynietz reist in die Türkei, um mit den Meiderichern über einen Wechsel des Rechtsverteidigers zum MSV zu sprechen.
Es wird dabei um vertragliche Details gehen, grundsätzlich wollen beide Seiten zusammenarbeiten. „Der Mann bringt Erfahrung aus 169 Erstliga-Spielen mit. Er kann uns helfen”, stellt Hübner heraus. Korzynietz selbst, der noch als Bielefelder Leihgabe dem Kader des VfL Wolfsburg angehört, hatte sein Interesse aschon am Freitag bei der Ankunft in Belek bekundet: „Sonst wäre ich ja nicht hier.” In den ersten Einheiten konnte der 29-Jährige die Duisburger Verantwortlichen überzeugen.
Frust schiebt hingegen Chinedu Ede, der am Dienstag die Heimreise antreten wird. Der Mittelfeldspieler zog sich im Training einen Bänderriss im Knöchel zu. Die genaue Untersuchung am Montag ergab, dass ein Band „durch” ist. Das Pech bleibt dem früheren Berliner treu. Schon in der Sommervorbereitung war er lange Zeit wegen einer Nierenkerkrankung außer Gefecht. Nun verpasst Ede erneut einen wichtigen Teil in der Vorbereitungsphase. „Das ist sehr ärgerlich für ihn. Immerhin war er seit seiner Berufung in die U-21-Nationalmannschaft auf einem guten Weg”, so Bruno Hübner.
Mit den Trainingsbedingungen im Rixos-Hotel sind die Duisburger sehr zufrieden. Die Zebras müssen sich das Hotel lediglich mit dem russischen Klub Samara teilen. Ligakonkurrent FSV Frankfurt ist hingegen gemeinsam mit acht anderen Teams untergebracht. „Da geht's zu wie in einem Ameisenhaufen”, ist Bruno Hübner über das Duisburger Quartier froh.
Bei Samara spielt Ex-BVB-Stürmer Jan Koller, der mit MSV-Abwehrspieler Markus Brzenska ein Wiedersehen feierte. Von Samara kam übrigens Serge Branco zum MSV. Dieses Wiedersehen fiel allerdings aus – der Abwehrspieler muss zu Hause bleiben,um sich einen neuen Klub zu suchen.

21:06
Also der Kommentar von enatzpower trifft den Nagel auf den Kopf, besser Qualität statt Quantität, das müßte man beim MSV ja eigentlich auch mal so langsam rausfinden.
Sorry, aber die Qualitäten von Herrn Hübner kann ich leider auch nicht erkennen.
Schätze Hübner war wie viele seiner verpflichteten Spieler selber Ramschware, sozusagen im Ausverkauf zu bekommen.
16:42
Tja, hätte man wie geplant nur 5 bis 6 neuer geholt und nicht 15, dann hätte man noch ruhig in der winterpause mehr hollen können. So kann man nix mehr hollen, und keiner ist so doof und will leute wie Atem,Salou,Chaftar...
16:25
@von Dan the Kaiser
ich kann deinen Kommentar nur unterstreichen, diese Berichterstattung von Herrn Tartemann und Herrn Böttcher liesst sich wie ein Schönwetterroman. Wann wird mal journalistisch die Hinrunde analysiert und Ross und Reiter für den schlechten Saisonverlauf beim Namen genannt.
Der Inhalt hat gar nichts mit journalistischem Knowhow zu tun. Den Bericht kann jeder schreiben, der in Deutsch im Aufsatz eine drei hat.
Man sollte doch mal hinterfragen, was Herr Hübner 10 Tage in der Sonne macht, als sich hier vor Ort um die Aussortierten zu kümmern..... oder ist es damit getan, Ihnen per sms!?! oder wie auch immer mitzuteilen, dass Sie nicht mehr dazugehören. Herr Hübner sollte den Mist, den er verzapft hat, wieder in Ordnung bringen (soweit das überhaupt möglich ist) und dann mit Anstand seinen Hut nehmen. Es reicht einfach und ich erwarte einfach von den Medien eine entsprechende kritische Berichterstattung, als Friede, Freude, Eierkuchen.
Die ärmste Sau ist PM, weil er in 4 Wochen versuchen muss, aus der Truppe das bestmögliche herauszuholen.....
10:55
Ja die WAZ baut mal wieder voll auf Euphorie, um dann im März die ersten kritischen Kommentare zu veröffentlichen und dann eventuell im Juni kritisch zu hinterfragen.....
Tut es doch einfach jetzt schon, außer es gibt einen Grund für die Euphorie. Ich denke auch ein Peter Neururer kann aus Fehlinvestitionen keinen Geldbrunnen zaubern!
02:36
Hübner sollte Fußballtennislehrer werden, schlechter als im MSV Management kann er in diesem Beruf nicht sein. Anstatt dort die Seele baumeln zu lassen sollte er lieber mal schauen, dass er wnigstens einen seiner zurecht aussortierten Kathastrophenneuzugänge ohne teure Vertragsauflösung an den Mann bringt, aber welche Vereinsführung ist schon so dumm wie die unseres MSVs?
Mein Dank geht an die hellmichtreuen Starjournalisten aus dem Duisburger Lokalteil! Warum muss man hier so einen Groschenromanfummel lesen anstatt eine harte und gnadenlose Abrechnung mit Hübner die Druck macht diesen Taugenichts endlich an die Luft zu setzen um Sinnvoll für die neue Saison planen zu können?