Brosinski macht sich vor MSV-Auswärtsspiel nicht verrückt
09.02.2012 | 23:27 Uhr 2012-02-09T23:27:37+0100
Duisburg. Daniel Brosinski ließ beim 1:2 des MSV Duisburg gegen den FSV Frankfurt drei hundertprozentige Einschusschancen ungenutzt. "Ich hätte kälter sein müssen", sagte Brosinski. Vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Rostock am Sonntag macht er sich aber nicht verrückt.
Die Chance lässt sich Daniel Brosinski nicht entgehen. Sein Trainer Oliver Reck ist gerade dabei, in der turnusmäßigen Pressekonferenz die Perspektiven des MSV Duisburg im Auswärtsspiel am Sonntag bei Hansa Rostock auszuloten, als plötzlich ein Handy klingelt. Die bekannte Melodie des ebenso bekannten finnischen Herstellers ertönt. Und siehe da – es ist Oliver Reck höchstpersönlich, der die Lautlos-Funktion nicht aktiviert hat. „50 Euro in die Mannschaftskasse“, stellt Brosinski sofort fest. Volltreffer.
Drei hundertprozentige Einschusschancen
Einen solchen hätte der 23-Jährige am vergangenen Freitag nur zu gern gelandet. Drei hundertprozentige Einschusschancen boten sich dem Offensivmann der Zebras beim Restrundenstart der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FSV Frankfurt – und auch, weil er diese geradezu sträflich ungenutzt ließ, ging der MSV letztlich als 1:2-Verlierer vom Platz.
„Ich hätte vor dem Tor kälter sein müssen“, sagt der ehemalige Wehener rückblickend. Viermal hat er in dieser Saison immerhin schon zugeschlagen – wo der gegnerische Kasten steht, weiß „Brosi“ also. Verrückt machen will er sich selbst nicht. „Eine Nacht drüber geschlafen“ habe er – und dann weitergemacht. Im Training analysiert, was falsch lief, und dann wieder Torschüsse geübt.
An seiner Seite dabei: Tomasz Zahorski. Der neue Stürmer aus Polen, der gegen Frankfurt noch fehlte, dürfte in Rostock erstmals zum Kader gehören; ob er sogar gleich in der Startelf steht, ließ Oliver Reck gestern noch offen. „Er ist sehr fleißig, hat sich viel Mühe gegeben“, sagt Brosinski über den neuen Teamkollegen, „man muss ihm aber auch noch ein bisschen Zeit zur Eingewöhnung geben“. Die Kommunikation läuft vorwiegend auf Englisch, wenngleich Zahorski sogar schon etwas Deutsch beherrscht. Mit Polnisch konnte Brosinski auf Anfrage nicht dienen: „Er dachte wohl wegen meines Nachnamens, dass ich von dort stamme.“
Reck ließ ein Hintertürchen offen
Im Gegensatz zu Zahorski dürfte Daniel Brosinski seinen Platz in der Startelf wohl sicher haben. Oliver Reck ließ aber augenzwinkernd ein Hintertürchen offen: „Wenn er mich denn bis dahin in den Trainingseinheiten überzeugt.“ Auch ehemaligen Torhütern gelingt manchmal ein Volltreffer.

18:58
Vorzeitig entweicht..oder den Reißaus nimmt:-)
Wir kennen ja alles das Aufbaugegnergespenst...
Daumen drücken...
alle das...alles klar?:-)
18:35
Ist die Hintertür nicht eigentlich der richtige Weg??? ;0)))
Schlimmer wäre doch wenn er die Rückreise antreten müßte oder gar im Hals stecken bliebe, oder???
Hoffe, Brosi hat seine Lektion gelernt. Bin da aber optimistisch!!!
In diesem Sinne, Maaaahlzeit!!!
08:33
Er vielleicht nicht...ich aber schon! Nicht das mir der Sonntagsbraten durch die Hintertür entweicht...