Beim MSV Duisburg gibt es noch viele offene Baustellen

Trainer Oliver Reck musste weichen. Doch die Probleme des MSV Duisburg sind damit nicht gelöst.
Trainer Oliver Reck musste weichen. Doch die Probleme des MSV Duisburg sind damit nicht gelöst.
Foto: dapd
Was wir bereits wissen
Der in dieser Saison glücklose Trainer Oliver Reck ist weg. Doch die Probleme des Vereins bleiben, besonders der akute Mangel an Geld und der unglücklich zusammengestellte Kader. Wie geht es beim MSV Duisburg weiter? Ein Kommentar.

Duisburg.. Die Trainer-Entlassung löst nur ein kleines Problem des MSV Duisburg. Der Verein hat viel größere Probleme, sie liegen in der Führungsetage des Klubs.

Die Verpflichtung des offensichtlich ungeeigneten Oliver Reck als Trainer hat die sportliche Leitung des Zweitligisten zu verantworten. Er ist nach Milan Sasic nun der zweite gefeuerte Trainer, der noch lange bezahlt werden muss. Glückwunsch! Genau das, was ein Klub braucht, der kaum Geld hat.

Für die Zusammenstellung der Mannschaft ist Sportdirektor Ivica Grlic zuständig. Er agiert zumindest unglücklich, der Kader wirkt seltsam blutleer. Und da mit Julian Koch und Antonio da Silva die beiden Neuzugänge vom Meister Borussia Dortmund verletzt ausfallen, kommt auch noch Pech dazu.

Bei den Finanzen untauglich fürs Profigeschäft

Beim Thema Finanzen und Außendarstellung wirkt der Zweitligist untauglich fürs Profigeschäft. Drei Sponsoren sprangen vor der Saison ab. Die Marketingabteilung und Geschäftsführer Roland Kentsch konnten die Lücke bislang nicht schließen. Zudem sorgte Präsident Andreas Rüttgers mit verwirrenden Aussagen über Reck schon vor Wochen für Unruhe. Trainer Reck ist nun weg, doch damit ist nur ein kleines Problem gelöst.