Auch MSV-Gegner Halle startet gut vorbereitet in die Liga

Auch der Hallesche FC feierte einen Testspielsieg über einen Bundesligisten: Alexander Schmitt, Selim Aydemir und Timo Furuholm freuen sich über den 3:1-Sieg gegen Hertha BSC Berlin.
Auch der Hallesche FC feierte einen Testspielsieg über einen Bundesligisten: Alexander Schmitt, Selim Aydemir und Timo Furuholm freuen sich über den 3:1-Sieg gegen Hertha BSC Berlin.
Foto: imago/Eibner
Was wir bereits wissen
Der Hallesche FC – am Samstag erster Liga-Gegner des MSV Duisburg – besiegte zuletzt den Bundesligisten Hertha BSC Berlin mit 3:1.

Duisburg.. Ein 3:1-Testspielsieg gegen einen Fußball-Bundesligisten – das liest sich in jeder Wintervorbereitung eines Drittligisten gut. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Verantwortlichen darauf verweisen, dass es eben nur Testspiele sind und die Resultate nur eine untergeordnete Rolle spielen. Da bewegen sich der Hallesche FC und der MSV Duisburg, die am Samstag um 14 Uhr (LIVE bei uns im Ticker) in Sachsen-Anhalt zum Restrückrunden-Auftakt aufeinandertreffen, auf Augenhöhe. Der MSV besiegte kürzlich Werder Bremen mit 3:1, mit diesem Ergebnis rang Halle Hertha BSC Berlin nieder.

Vier Testspiele, drei Siege, ein Remis – der MSV Duisburg erzielte in der Türkei und eben gegen Werder Bremen gute Resultate – die morgen ab 14 Uhr nicht mehr zählen. Auf einen guten Start kommt es an, und für die Meidericher können die ersten drei Spiele bereits die Richtung für den weiteren Saisonverlauf vorgeben.

Am Samstag spielen die Zebras in Halle, eine Woche später ist der Chemnitzer FC an der Wedau zu Gast, und am Karnevalssonntag steht das Spiel auf der Bielefelder Alm gegen Zweitliga-Absteiger Arminia an. Nach den Vorstellungen der Duisburger soll es ein Spitzenspiel werden. Voraussetzung dafür wird sein, dass das Team in den beiden Spielen gegen die Ostvereine ordentlich punktet, um nicht frühzeitig den Anschluss zu verlieren. Ansonsten droht den Zebras schon am Karnevalssonntag ein Aschermittwoch.

MSV wünscht sich Konstanz

Nicht nur Sportdirektor Ivica Grlic hofft, dass der MSV in den kommenden Wochen konstant auftreten wird. Mit konstanten Aufstellungen und konstant guten Ergebnissen.

Das wünscht sich auch Halles Cheftrainer Sven Köhler – vor allem im eigenen Stadion. Halle stellt das schwächste Heimteam der Liga. Gerade einmal zwei Siege und zwei Unentschieden stehen nach elf Spielen zu Buche. „Das soll im neuen Jahr deutlich besser werden“, sagt Köhler.