Sören Larsen trifft Kumpel Martin Retov : Wiedersehen macht Freude
Die Trefferquote von Sören Larsen kann sich beim Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg bisher sehen lassen.
Vier Meisterschaftsspiele absolvierte die Leihgabe des FC Toulouse bisher für die Zebras, vier Tore stehen zu Buche. „Das ist sicherlich gut”, findet Larsen, „aber ich kann mich noch weiter verbessern. Ich bin kein Typ, der viele Aktionen alleine macht. Für mich ist die Unterstützung der Mitspieler ganz wichtig.”
Am Samstag gegen den FC Hansa Rostock (13 Uhr, MSV-Arena) wollen die Duisburger mit einem neuen System den Befreiungsschlag schaffen. Larsen und der Brasilianer Caiuby sollen das Angriffsduo bilden. Die Ausrichtung mit drei Spitzen brachte nicht den gewünschten Erfolg. „Ich habe das System mit zwei Angreifern schon bei einigen Vereinen gespielt. Für mich wäre es nur ein Problem, wenn der Trainer sagt, ich müsste auf Rechtsaußen spielen”, zwinkert Larsen.
Der Neuzugang zeigt sich mit dem bisherhigen Abschneiden des MSV verständlicherweise nicht zufrieden. „Wir haben nicht genug Punkte, das ist uns allen bewusst. Im Moment bringt es nichts, auf die Tabelle zu gucken. Wir blicken von Spiel zu Spiel und fokussieren uns jetzt erst einmal auf Rostock.”
Larsen hat sich bei seinen Teamkollegen über die letzte Saison informiert. „Da war die Hinrunde auch nicht besonders gut, aber die Mannschaft hätte es mit ihrem Schlussspurt fast noch geschafft, aufzusteigen. Davon sollten wir allerdings im Moment nicht sprechen”, hält er sich an die Vorgabe von Trainer Peter Neururer. Mit konsequentem und aggressiven Pressing wollen die Zebras den Weg aus der Krise finden. „Wir probieren jetzt, mehr Druck auf den Gegner auszuüben und stärker zu attackieren. Das ist das richtige Mittel. Gerade zuhause müssen wir richtig Dampf machen”, so Larsen.
Sollte sein Rostocker Kumpel Martin Retov auflaufen, kann Larsen darauf keine Rücksicht nehmen. „Wir haben zusammen in der Jugend bei Köge BK gespielt, damals waren wir zwölf Jahre alt. Martin ist ein guter Bekannter von mir”, freut sich Larsen auf das Wiedersehen. Ob der grippegeschwächte Retov im Rostocker Mittelfeld überhaupt auflaufen kann, entscheidet sich erst kurzfristig.














