2. Bundesliga : MSV steckt im Tabellenkeller fest

München. Nach der 1:3 (0:2)-Niederlage bei 1860 München steckt der MSV Duisburg im Tabellenkeller der 2. Bundesliga fest. Von den vergangenen fünf Spielen hat der MSV vier verloren. Sören Larsen gelang lediglich der Anschlusstreffer.
Der MSV Duisburg verliert die Aufstiegsränge der zweiten Fußball-Bundesliga immer mehr aus den Augen. Beim 1:3 (0:1) gegen die zuletzt kriselnden Münchner Löwen kassierten die Zebras eine bittere Niederlage. Für den MSV war es die vierte Pleite aus den vergangenen fünf Begegnungen. "Wenn wir zuletzt positiver abgeschnitten hätten, dann hätte man sich den Mund abputzen und weitermachen können. So ist das aber nicht möglich", bilanzierte MSV-Torwart Tom Starke, der sich vor allem über die verschlafene Startphase ärgerte. "Wir haben den Schalter erst nach 20 Minuten umgelegt. Zu dem Zeitpunkt war das Kind im Grunde schon in den Brunnen gefallen."
1860 München ging nach fünf Minuten durch einen Freistoß von Jose Holebas in Führung. Die Duisburger Mauer ließ sich von Löwen-Spielern wegdrücken, so dass der Schütze freie Bahn hatte. Nach dem Wechsel kassierte der MSV, der durch Nicky Adler und Christian Tiffert zwei Pfostentreffer verzeichnete, das frühe 2:0. Peniel Mlapa jagte den Ball in den Winkel (49.). "1860 hat zwei Situationen ausgenutzt, bei denen wir noch in der Kabine waren", grummelte Duisburgs Coach Peter Neururer, der im zweiten Abschnitt mit Änis Ben-Hatira und Caiuby auf totale Offensive setzte. Sören Larsen gelang zwar der Anschlusstreffer nach Tiffert-Vorarbeit (61.), aber gegen die biederen Löwen gab es bis auf Caiubys überhasteten Kopfball keine großen Möglichkeiten mehr. 1860 schloss einen der zahlreichen, zum Teil stümperhaft vorgetragenen, Kontern in der 88. Minute zum entscheidenden 3:1 durch Benny Lauth ab. "Dass meine Mannschaft zurückkam, spricht für sie", bilanzierte Neururer. Trotzdem bleibt die Zwischenbilanz nach der Hälfte der Hinrunde eine einzige Enttäuschung. Der MSV steckt mit nur elf Zählern im Tabellenkeller der zweiten Liga fest.






Annike Krahn
























Ingo Pickenäcker
Thomas Allofs










