MSV Duisburg : MSV-Trainer Peter Neururer: "Erfurt ist kein Traumlos"

Duisburg. Für die Verantwortlichen und Anhänger des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg war die Luft bei der DFB-Pokalauslosung am Samstag im Rahmen der ARD-Sportschau schon nach wenigen Minuten raus. Die Zebras müssen im Pokal bei Rot-Weiß Erfurt in Thüringen antreten.
Schon als viertes Los fischte WM-Botschafterin Renate Lingor auf der Bühne am Norisring die Zebras aus dem Topf. Los Nummer drei war zuvor Rot-Weiß Erfurt. Der Drittligist wird die Zebras zwischen dem 31. Juli und dem 3. August im Steigerwaldstadion empfangen.
„Das ist alles andere als ein Traumlos, aber was soll es. Wir wollen unbedingt in die nächste Runde einziehen, also müssen wir Erfurt auch auswärts bezwingen”, so MSV-Trainer Peter Neururer nach der Auslosung. Erfurts Trainer Rainer Hörgl kann mit der Auslosung gut leben: „Das ist kein schlechtes Los, es hätte auch anders kommen können. Eine reelle Chance weiterzukommen, besteht auf jeden Fall. Wir werden alles daran setzen, diese zu nutzen."
Der MSV traf schon einmal in der ersten Pokalrunde auf die Erfurter. In der Saison 1994/95 setzten sich die Duisburger in der Verlängerung bei den Thüringern durch. Damals trafen Robert Cirjak und Peter Közle für die Duisburgerr. Am Saisonende stieg der MSV übrigens in die Bundesliga auf.
In der Liga trafen Duisburger und Erfurter bislang nur in der Zweitliga-Saison 2004/05 aufeinander. Die Partie in Erfurt endete damals 0:0, im Rückspiel setzten sich die Duisburger im eigenen Stadion mit 4:0 durch.






Annike Krahn
























Ingo Pickenäcker
Thomas Allofs










