Mesut Özil "möchte endlich aufs Feld zurückkehren"

Eine Knieverletzung setzt Mesut Özil seit Monaten außer Gefecht.
Eine Knieverletzung setzt Mesut Özil seit Monaten außer Gefecht.
Foto: imago
Der Mittelfeldakteur fehlt dem FC Arsenal und der Nationalmannschaft seit rund drei Monaten. Nun steht der 26-Jährige womöglich vor seinem Comeback.

London.. Fußball-Nationalspieler Mesut Özil sehnt ein baldiges Comeback herbei. "Ich möchte endlich aufs Feld zurückkehren. Verletzt zuzuschauen, das ist ganz bitter für mich", sagte der Profi des englischen Premier-League-Clubs FC Arsenal der "Bild" (Freitag). Özil fehlt den Londonern bereits seit zwölf Wochen, nachdem er einen Teilriss des Außenbandes im linken Knie erlitten hatte.

Die nächsten Partien stehen für Arsenal an diesem Sonntag im FA-Cup vor heimischer Kulisse gegen Hull City und in der Meisterschaft eine Woche später gegen Stoke City an.

Er habe hart gearbeitet, berichtete Özil der Zeitung. Er wolle dem FC Arsenal und auch der deutschen Nationalmannschaft unbedingt helfen, den Rückstand aufzuholen, so der Weltmeister. "In der Premier League kann noch viel passieren, in der Champions League sind wir noch vertreten und in der EM-Qualifikation müssen wir punkten", betonte der Mittelfeldspieler.

Özil Weiterer Rückschlag für FC Arsenal

Für Arsenal bestritt Özil in dieser Saison lediglich sechs Ligapartien und erzielte dabei einen Treffer. Nach insgesamt 20 Spieltagen rangiert der Verein auf dem fünften Platz. Am Neujahrstag hatten die Gunners, bei denen auch Özils Weltmeister-Kollegen Per Mertesacker und Lukas Podolski angestellt sind, mit 0:2 gegen Tabellenvierten FC Southampton verloren und einen weiteren Rückschlag im Titelkampf der englischen Meisterschaft kassiert.

Das erste Test-Länderspiel der Nationalmannschaft in diesem Jahr steht am 25. März gegen Australien auf dem Programm. Vier Tage später muss das Team von Joachim Löw in der EM-Qualifikation in Georgien antreten. Derzeit haben die Deutschen mit sieben Punkten aus vier Spielen drei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Polen.