Manni am Mittwoch
Manni Breuckmanns Abschiedsbrief an Neururer
04.11.2009 | 12:28 Uhr 2009-11-04T12:28:00+0100
Essen. Eine Woche ist es her, dass Peter Neururer beim MSV Duisburg rausflog. Manni Breuckmann hat dem Trainer einen Abschiedsbrief geschrieben und erklärt, warum ihm Neururer fehlen wird. Zum Beispiel deshalb, weil die anderen Übungsleiter eher als Spaßbremsen daherkommen.
Lieber Peter,
nein, Dein Rauswurf beim MSV hat mir keine feuchten Augen und keine schlaflosen Nächte beschert. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass Du selber kurz vor dem Suizid stehst. Obwohl es bestimmt nicht die Lebensqualität steigert, wenn der Präsident den Manager zum Italiener schickt, um zwischen Pasta und Perlhuhn das Basta zu verkünden. Da war Dir wohl mehr nach Sauerbraten. Aber nach 14 Trainerstationen in 25 Jahren sitzt Du fast schmerz- und schwindelfrei auf dem Trainerkarussell.
Es kam ja auch nie Langeweile auf, denn pro Job bliebst Du im Schnitt nur 1,67 Jahre. Da hielt es sogar Jörg Berger mit 1,88 Jahren etwas länger aus. Das Geld wird weiter überwiesen, dein Abstieg ins Prekariat ist also auch nicht zu befürchten. Trotzdem: Mir wird wehmütig ums Herz, schon wenn ich an Spaßbremsen im Trainingsanzug wie Soldo oder Sasic denke. Was sollen wir Journalisten mit solchen Langweilern anfangen?
Sprüche für die Ewigkeit
Du hast den Travolta für Arme gemacht und Sprüche für die Ewigkeit rausgehauen, über Deine Aufstellungsphilosophie („Ich werfe elf Trikots hoch, wer eins fängt, der spielt”), über Trainingslager („Ihr könnt schon mal Eimer zum Kotzen mitnehmen”), über die Intelligenz einer Deiner Spieler („Der hupt, wenn er gegen einen Baum fährt”).
Wenn's nach Ahnung und Detailkenntnis ginge, wärst Du bei Real Madrid, hast Du mal gesagt. Okay, das mit der Ahnung stimmt, aber Real? Wir brauchen Dich in Deutschland, damit Stimmung in die Bude kommt. Für den Diplomaten-Pass wird es allerdings in diesem Leben nicht mehr reichen, die große Schnauze ist Vertragsbestandteil, deine Ehrfurcht vor Kaisern, Großsponsoren und Präsidenten wird notorisch unterentwickelt bleiben.
In diesem Sinne sportliche Grüße
Dein Manni Breuckmann
12:29
als journalist wäre ich auch fan von neururer - so lange ich ihn nicht als trainer meines vereins ertragen müsste!!
16:33
ulli hat ihn angerufen und schon mal vorgefühlt.
Peter überlegt schon, wo er ne lederhose bekommt.
schalke gewinnt am wochenende, dann isr schluss mit käse, peter auf nach bayern
15:10
Das Drama des Vorruhesrandes:
Können nicht ruhig werden, fangen an zu schreiben, nehmen anddren Einkünfte bei eigener Vollversorgung weg.
Warum dann Ruhestand?
FDP, mach watt.
14:57
Wenn ich Neururer höre/lese, fällt mir immer gleich der Westerwelle ein - den halte ich auch für einen der größten Dummschwätzer seiner Innung ...
14:09
Klar, Neururer gilt als Lautsprecher. Was die meisten aber nicht mehr hören wollen, ist der Satz, der meistens hinterher kommt: Kaum ein Trainer hat ein solches Fachwissen wie er.
Das sage ich völlig wertneutral.
Und Breuckmann war doch ein guter Kommentator. Er lebte doch die Spiele am Mikrophon. Da war er gut. Er ist weg und damit hätte er es auch belassen sollen.
Man soll sich auf die Dinge beschränken, die man kann.
14:06
Das jetzt dem Neururer vom Manni noch Lorbeerkränze geflochten werden ist bezeichnend.Der Manni Breuckmann stand ja für seriösen Journalismus,aber jetzt muss ich meine Meinung revidieren.Wahrscheinlich haben die Beiden zusammen gesoffen,denn anders kann ich mir diese Lobhudelei auf diesen Phrasendrescher Neururer nicht erklären.
14:01
Breugmann und Neururer, zwei selbsternannte Typen, die leider nicht in der Lage sind, dem Sport Fussball etwas mehr Niveau zu verleihen. Inkompetenzen sollen vielmehr durch Sprüche übertüncht werden.
Da sage ich nur: Diesen Teppich möchte ich nicht kaufen.
13:54
Pedda fährt mit Schreckschusspistole und Blaulicht rum, der lebt in seiner eigenen Welt :)
13:52
alles mumpitz hier!
1. manni ist der größte! obwohl er s04 anhänger ist!
2. peter neururer belebt das fußball-wunderland bei jeder seiner stationen.
warum?
weil er immer wieder - meistens unfreiwillig - witzig und amüsant ist, gerne mal aus dem gewohnten fußballlehrer-rahmen fällt und nicht immer diese stereotypen sprüche ablässt.
wir wollen doch alle spaß haben, stichwort brot und spiele.
er trägt auf jeden fall dazu bei.
hauptsache er macht nicht beim bvb halt...
13:34
Ich glaube nicht das er das vorhat liebe Käsekrokette.Wenn er vernünftig ist setzt er sich auf
seine Maschine und fährt mal wieder die Route 66 rauf und runter und genießt sein Leben anstatt sich
hier im langweiligen Kohlenpott über die erbärmlichen Mannschaften,die hier so rumkicken zu ärgern.Unser Peter sollte sein Leben genießen,
finanzielle Sorgen wird er ja wohl keine haben.