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Manchester City bietet Rekordablöse für Dzeko

29.12.2010 | 12:11 Uhr
Manchester City bietet Rekordablöse für Dzeko
Mit dem VfL Wolfsburg läuft es für Edin Dzeko sportlich derzeit nicht rund. Foto: Reuters

Berlin. Premier-League-Klub Manchester City lässt nichts unversucht, um Wolfsburgs Stürmer Edin Dzeko schon im Winter zu verpflichten. Die „Citizens“ sind angeblich bereit, 35 Millionen Euro Ablöse für den Bosnier zu zahlen.

Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko vom ehemaligen deutschen Meister VfL Wolfsburg steht anscheinend vor einem Wechsel zu Manchester City. Laut übereinstimmenden Medienberichten haben die „Citizens“ ein Rekordangebot für den bosnischen Nationalstürmer abgegeben - 35 Millionen Euro soll ihnen Dzeko wert sein. Berater des Spielers sollen mit dem englischen Klub schon über Vertragsinhalte gesprochen haben.

„Wir haben die Chance, dieses Jahr Meister zu werden. Der entscheidende Faktor dabei kann Edin Dzeko sein“, wird City-Teammanager Roberto Mancini in der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung zitiert: „Dieser Spieler entscheidet über Titel. Daher ist er unser Wunsch.“

Teuerster Transfer der Bundesliga

Manchester soll dem VfL 30 Millionen Euro sofort und zusätzlich fünf Millionen im Falle der Qualifikation für die Champions League geboten haben. Ein Wechsel Dzekos wäre damit der teuerste Transfer in der Geschichte der Bundesliga. Ganz oben auf der Rekordliste steht bisher der Transfer von Mario Gomez vom VfB Stuttgart zu Bayern München (30 Millionen Euro).

In der Vergangenheit hatte Dzeko bereits häufiger mit einem Wechsel geliebäugelt. Der Abschied von den Niedersachsen war aber immer wieder an der festgeschriebenen Ablösesumme von 40 Millionen Euro gescheitert. (sid)

DerWesten



Kommentare
30.12.2010
11:04
Manchester City bietet Rekordablöse für Dzeko
von Herr M. aus B. | #3

Diese Wechselsummen sind unethisch oder auch unmoralisch. Der Begriff Sklavenhandel ist vielleicht etwas unglücklich gewählt, stimmt aber im Kern. Nämlich Handel mit Wesen.

Viel schlimmer als der Handel sind aber die Transfersummen die im Raum stehen.
Wenn ich mir vorstelle was Menschen aller sozialen Stellungen aus Lust sich eine gute Sportveranstaltung anzusehen (was nicht unbedingt von der Berühmtheit oder dem Geschick eines Sportlers, sondern ausschließlich von der Leistungsbereitschaft des Sportlers abhängt) an Gelder in die Stadien tragen, dann könnte man statt Rekordablösesummen zu bezahlen, auch für geringverdienende Eintrittsgelder, oder sogar auch Fersehgebühren erschwinglicher gestalten.

Aber leider ist mir auch klar, das solange die kranke Sucht nach Höher, Schneller, Weiter - besteht, diese Entwicklung nur durch die totale Überschuldung der Vereine und Organisationen und den daraus resultierenden Zusammenbruch des bezahlten Sports (es geht bei diesen Vorgängen ja nicht nur um Fußball) erreicht werden kann.

29.12.2010
16:33
Manchester City bietet Rekordablöse für Dzeko
von EbbesRache | #2

@1:
Was für ein Unfug. Die heutige Situation von Profifußballern auch nur in die Nähe von Sklaverei zu stellen, ist eine unglaubliche Verharmlosung des wirklichen Sklavenhandels.
Spätestens seit Bosman sind die Spieler in einer derart vorteilhaften Situation, wie man sie sich als Arbeitnehmer besser gar nicht wünschen könnte.
Ein Spieler und ein Verein einigen sich auf ein befristetes Arbeitsverhältnis, auf welches beide Seiten bestehen können.
Welch ein armer Sklave ist beispielsweise Albert Streit!?
Ist ein außenstehender Verein an dem Spieler interessiert, muss er halt eine Kompensation an den abgebenden Verein bezahlen, der ja schließlich einen Ersatz finden muss.
Ach ja, und noch ein Aspekt hinkt ganz gewaltig:
Mir ist nicht bekannt, dass etwa im alten Rom oder zu Zeiten des Dreieckshandels millionenschwere Handgelder an die Leibeigenen gezahlt wurden...

29.12.2010
15:34
Manchester City bietet Rekordablöse für Dzeko
von thomas pollmann | #1

monderner sklavenhandel.
mehr braucht man dazu nicht zu sagen

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