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Magath schweigt zu Wechselspekulationen

30.04.2009 | 14:05 Uhr

Wolfsburg-Trainer Felix Magath bezieht zu den Wechsel-Spekulationen um seine Person keine Stellung und vermutet hinter den Gerüchten eine gezielte Attacke der Titelkonkurrenten.

Trainer Felix Magath vom Bundesligisten VfL Wolfsburg sieht in den Gerüchten um seinen Wechsel zu Schalke 04 eine gezielte Attacke aus dem Umfeld der Titelkonkurrenten, hat ein zukünftiges Engagement bei den Gelsenkirchenern aber nicht klar zurückgewiesen. "Dass ich zu Spekulationen keine Stellung beziehe, ist meine Linie und wird auch so bleiben", sagte Magath am Donnerstag: "Mich geht es nichts an, wer Trainer auf Schalke wird."

Statt eines klaren Dementis verlegte sich der Coach darauf, in der Verbreitung der Spekulationen einen Angriff auf die Wolfsburger Meisterschaftshoffnungen zu vermuten. "Es ist bemerkenswert, dass die Gerüchte aus Stuttgart kommen. Das war kein Zufall. Das war geplant und absichtlich. Dadurch könnte bei uns Unruhe reinkommen", sagte Magath, der mit seinem Team als Spitzenreiter derzeit vier Punkte Vorsprung auf den viertplatzierten VfB Stuttgart hat.

Tönnies: Kein Schalke-Trainer vor dem 23. Mai

"Ich hoffe, dass sich weder meine Spieler noch die Fans von diesen Zündeleien anstecken lassen", meinte Magath, der in Wolfsburg noch bis 2010 unter Vertrag steht: "Das Letzte, was wir vom VfL herausgegeben haben, war, dass wir in Gesprächen über eine Vertragsverlängerung sind. Da gibt es keinen neuen Stand."

Auch auf Schalker Seite hält man sich bedeckt. Aufsichtsrats-Boss Clemens Tönnies hat Magath im Zuge der Wechselspekulationen gelobt, eine Einigung mit dem Coach aber nicht bestätigt. "Ich stehe dazu: Magath ist einer der Besten, das habe ich gesagt", sagte Tönnies dem Sport-Informations-Dienst (SID), wollte aus dieser Aussage aber keine Bestätigung des Wechsels ableiten: "Das ist offensichtlich missverstanden worden. Wir werden Personalien bis zum 23. Mai nicht kommentieren."

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