Löw lässt BVB-Keeper Weidenfeller die DFB-Tür offen

"Am Ende entscheidet die Leistung": Bundestrainer Löw will ein Verbleib von Roman Weidenfeller im Nationalteam nicht ausschließen.
"Am Ende entscheidet die Leistung": Bundestrainer Löw will ein Verbleib von Roman Weidenfeller im Nationalteam nicht ausschließen.
Foto: Getty Images
Der Bundestrainer war beim 7:0 gegen Gibraltar unzufrieden mit der ersten Hälfte, aber glücklich über die zweite. So hatte er am Ende sogar schon Muße für einen Ausblick. Die Stimmen zum Spiel.

Faro.. Bundestrainer Joachim Löw...

... zum Spielverlauf: Mit der ersten Halbzeit waren wir alle nicht zufrieden, vor allem mit der Chancenverwertung. In der zweiten Halbzeit waren wir dann konsequenter. Gibraltar hatte Chancen, einmal musste Roman Weidenfeller glänzend reagieren. Wir hätten da einfach mehr Tore erzielen müssen, um Ruhe zu bekommen. Ich bin in der Halbzeit deutlicher geworden, weil das schon das Thema beim USA-Spiel war. Wir müssen uns einfach besser belohnen. Wir sind in der Qualifikation immer noch unter Zugzwang. Das war eine schwere Saison, viele Spieler sind nicht so ganz in ihren Rhythmus gekommen. Mir war klar, dass es nach der WM etwas schwerer werden würde, aber wir haben schon noch Verbesserungspotenzial.

... zur Zukunft von Roman Weidenfeller: Ich weiß nicht, wie es bei ihm weitergeht, ob er in Dortmund bleibt oder bei anderem Verein spielen wird. Aber er hat nach wie vor Chancen bei uns. Klar kommen mit Bernd Leno, Marc-André ter Stegen starke junge Leute nach. Aber am Ende entscheidet bei uns immer die Leistung.

Bastian Schweinsteiger: Ich denke, wir haben viele Chancen in der ersten Hälfte gehabt, haben aber erst nicht die Tore gemacht. Die erste Halbzeit war nicht so entschlossen. Der Elfmeter war auch nicht gut geschossen, das darf mir nicht passieren. Am Ende haben wir unsere Chancen besser genutzt. 7:0 ist ein Ergebnis, mit dem wir leben können.

André Schürrle: Blamabel war die erste Halbzeit sicher nicht. Gibraltar war voll da, wenn du da nicht die ersten zwei,drei Chancen machst, dann wird es auch schwierig. Dann verschießen wir sogar noch einen Elfmeter. Das hätten wir besser machen müssen. Aber ich denke, dass wir es besser machen wollten und auch viele Chancen hatten. Am Ende haben wir uns dann auch belohnt. 7:0 ist, denke ich, ein gutes Ergebnis.