Kurzarbeiter Podolski hat das Zeug zum Rekordnationalspieler

Daumen hoch: Lukas Podolski könnte Lothar Matthäus als Rekordnationalspieler des DFB beerben.
Daumen hoch: Lukas Podolski könnte Lothar Matthäus als Rekordnationalspieler des DFB beerben.
Foto: Imago
Was wir bereits wissen
Noch 26-mal muss Lukas Podolski für das DFB-Team auflaufen, dann hat er Lothar Matthäus überflügelt. Sieht nicht gut aus für Matthäus. Ein Kommentar.

Essen.. Vor knapp drei Wochen ist Lukas Podolski 30 geworden. Das ist für einen Fußballer kein Alter. Deshalb schrillen bei Lothar Matthäus, inzwischen 54, die Alarmglocken.

Analyse Deutschlands Rekordnationalspieler verfolgt offenbar ganz genau, wie sich Lukas Podolski Stück für Stück an die Bestmarke von 150 Länderspielen heran schiebt. Podolski steht inzwischen bei 125 Partien, und angesichts der Flut von Nationalmannschaftsterminen sollte es für einen 30-Jährigen kein Problem sein, in seiner Karriere noch 26-mal für den DFB aufzulaufen. Jedenfalls nicht, wenn er Lukas Podolski heißt und Joachim Löw im Rücken hat.

Poldi, der Kurzarbeiter

Dass es bei Podolski sportlich nicht mehr für die erste Elf reicht? Unstrittig. Wer’s nicht wahrhaben will: Bei der WM 2014 spielte der Ex-Kölner acht Minuten gegen Portugal und eine Halbzeit gegen die USA. In der aktuellen EM-Qualifikation sieht’s nicht anders aus. Anders gesagt: Seit der EM 2012 absolvierte Podolski 24 Länderspiele, aber nur zwei über die volle Distanz.

Aber vielleicht ist Podolski ja im Gefüge der DFB-Elf außerhalb des Platzes so wichtig, dass der Bundestrainer ihm einen Kurzeinsatz nach dem anderen gönnt. Sieht nicht gut aus für Lothar Matthäus . . .