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Ist die Torlinien-Technologie gut für den Fußball?

05.07.2012 | 21:41 Uhr
Ist die Torlinien-Technologie gut für den Fußball?

Essen.  Der Fußball-Weltverband Fifa hat die Einführung der Torlinien-Technologie beschlossen. Damit reagierten die Regelhüter auch auf Vorfälle aus jüngster Vergangenheit. Doch ist die Technologie gut für den Fußball? Ein Pro und Contra.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball waren zufrieden. Beide begrüßten die Entscheidung der Fifa, die Torlinien-Technologie einzuführen. "Aus Sicht des DFB ist es ein Schritt in die richtige Richtung, aber Schnellschüsse in der Umsetzung darf es nicht geben. Zur neuen Saison ist eine Einführung absolut unmöglich. Es ist der richtige Weg, den Einsatz der Technik zunächst auf die großen Fifa-Turniere zu konzentrieren", sagte Niersbach. "Das ist für die Zukunft des Fußballs ein erster wichtiger Schritt", sagte Rauball.

"Torklau von Donezk" während der EM 2012

Zuletzt hatte es während der Fußball-Europameisterschaft den "Torklau von Donezk" gegeben, als Gastgeber Ukraine im Spiel gegen England (0:1) ein klares Tor aberkannt wurde. Doch ist die Entscheidung auch wirklich richtig? Ein Pro und Contra.

Pro
Möglichkeiten der modernen Technik nutzen

Die Fifa hat die Einführung der Torlinien-Technologie beschlossen. Redakteur Walter Brühl ist dafür. Er sagt: "Heutzutage wäre es nur noch purer Anachronismus, auf die Möglichkeiten der modernen Technik zu verzichten." Lesen Sie sein Pro.

 
Contra
Einfache Regeln sind die Faszination des Fußballs

Die Fifa hat die Einführung der Torlinien-Technologie beschlossen. Redakteur Manfred Hendriock ist dagegen. Er sagt: "Wenn erstmal die Hürde für die technischen Hilfsmittel gefallen ist, wo geht es dann weiter?" Lesen Sie sein Contra.

 


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