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Innenminister Friedrich kann sich Fan-Pässe in Stadien vorstellen

11.11.2011 | 19:27 Uhr
Innenminister Friedrich kann sich Fan-Pässe in Stadien vorstellen
Dynamo Dresden verzichtet will beim Auswärtsspiel auf St. Pauli auf die eigenen Fans verzichten. Damit zieht der Verein Konsequenzen aus den schweren Ausschreitungen einiger Dynamo-Anhänger beim DFB-Pokalspiel in Dortmund. Foto: imago

Berlin.  Um gewaltbereite Fans aus Fußballstadien zu verbannen, wären Fan-Pässe, die eine Identifikation der Fans erleichtern, eine denkbare Alternative. Dieser Ansicht ist Innenminister Hans-Peter Friedrich. Gleichzeitig fordert er größeren Einsatz der Vereine. Sie sollen von ihrem Hausrecht Gebrauch machen. Kommende Woche gibt es einen Runden Tisch.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat die deutschen Fußballvereine aufgefordert, für mehr Sicherheit in den Stadien zu sorgen. "Ich habe eine sehr klare Forderung an die Vereine, nämlich, dass sie noch mehr als bisher sich um die Fans kümmern müssen und dass sie noch mehr als bisher in der Verpflichtung sind, ihr Hausrecht im eigenen Stadion durchzusetzen", sagte Friedrich im "Interview der Woche" des Radiosenders SWR (Ausstrahlung Samstag, 18.30 Uhr).

Der CSU-Politiker zeigte sich offen für die Einführung eines Fan-Passes oder vergleichbarerer Maßnahmen, um Gewalttäter auszusortieren und von harmlosen Fans unterscheiden zu können. "Diese Unterscheidung muss auch in Deutschland getroffen werden. Ob mit einem Pass oder auf andere Weise, das werden wir am Montag besprechen", sagte Friedrich.

Am Montag findet in Berlin auf Einladung Friedrichs ein Runder Tisch statt, bei dem unter anderem Vertreter der Innenministerien, DFB-Präsident Theo Zwanziger und Ligaverbands-Präsident Reinhard Raubal über das Thema Gewalt im Zusammenhang mit Fußballspielen diskutieren sollen. (dapd)

DerWesten

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Kommentare
30.11.2011
18:53
Innenminister Friedrich kann sich Fan-Pässe in Stadien vorstellen
von lustenberger | #3

Wie teuer soll der den sein ,dann wird ja fussball schauen unbezahlbar!

14.11.2011
14:29
Politiker
von Otto99 | #2

Politiker, das sind doch die, die mit Freikarten in den VIP-Logen sitzen, und nicht die, die wie eine Herde Vieh durch die Städte getrieben werden?

Zum Fansein gehört auch das Hinnehmen von:

- Auswärtspielen mehrere 100 KM entfernt am späten Sonntag Nachmittag
- Überhöhten Eintrittskarten in sichtbehinderten abgereigelten sogenannten Fanblöcken.
- Verschiebung von Spielen auf Wunsch des Fernsehens, auch wenn bereits
Fahrkarten und Unterkunft gebucht worden sind.
- Verbot das Stadion zügig nach Spielende zu verlassen.
usw


Und dann fehlt mir noch der Aspekt der Provozierung der Gästefans durch aggressive Stadionsprecher. Das wird nie erwähnt.

12.11.2011
07:45
Fans ?
von dieterborussia | #1

Wieder und immer wieder heisst es gewaltbereite "Fans".
Es sind gewaltbereite Idioten die so etwas tun, keine Fans.
Egal ob Ultra oder Kuttenträger, Fans tun so etwas nicht.
Liebe Redakteure auch wenn es einfach erscheint hier immer wieder von Fans zu sprechen, tun sie damit den wirklichen Fans unrecht.

1 Antwort
fans?
von reisejuergen1 | #1-1

das begreift doch so ne nase nicht, der entgegen aller qualifikation nur wegen des parteienproporzes das amt bekommen hat. oder ist jemand der meinung das die da in berlin fähig sind?

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