Hrubesch: "Fußball geht nicht auf Knopfdruck"

U21-Trainer Horst Hrubesch kann sich vorstellen auch nach den Sommerspielen im Fußballgeschäft zu bleiben. "Ich werde auch nach Olympia nicht nur auf dem Rasenmäher sitzen", erklärte Hrubesch auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Düsseldorf.. Nach den Spielen im nächsten Jahr in Rio läuft sein DFB-Vertrag aus. U19-Trainer Marcus Sorg tritt die Nachfolge des 64-Jährigen an.

Hrubesch hat das bittere Ausscheiden bei der U21-EM nach der 0:5-Niederlage gegen Portugal noch nicht ganz verdaut. "Ich gebe zu, dieses Spiel steckt mir schon in den Knochen. Aber ich leide bestimmt nicht in dem Maße, wie die Brasilianer nach dem 1:7 gegen Deutschland", sagte der Coach in einem Beitrag des DFB-Verbandsportals. Hrubesch betonte, dass sich der Erfolg im Fußball nicht so leicht planen ließe und verwies auf die Schwächeperiode des Weltmeister-Teams nach der WM.

"Es wird von den Spielern erwartet, dass sie ihr Können, ihre Leistung wieder und wieder bestätigen. Aber, das darf ich wohl sagen, sie alle sind auch nur Menschen. Fußball geht nicht auf Knopfdruck", sagte Hrubesch, der auf alle Fälle bis zu den Olympischen Spielen im kommenden Jahr im Amt bleibt.