Hertha-Spieler Kobiaschwili will Stark nur "unabsichtlich berührt haben"
07.06.2012 | 16:15 Uhr 2012-06-07T16:15:46+0200
Berlin. Nach seiner Rekordsperre bis zum Ende des Jahres hat Berlins Lewan Kobiaschwili sein Schweigen zum Vorfall beim Relegationsspiel gebrochen: "Ich sage nicht, es war nichts. Aber es stimmt nicht, dass ich ihn geschlagen habe - auch das ist mir wichtig." Berlins Trainer Luhukay plant weiter mit dem Georgier.
Lewan Kobiaschwili hat nach Erhalt der Rekordsperre sein Schweigen in der Öffentlichkeit gebrochen und bleibt Hertha BSC erhalten, während Christian Lell nach seiner Verurteilung zu einer Sperre von fünf Spielen auf gepackten Koffern sitzt. Beim sportlich abgestiegenen Fußball-Bundesligist Hertha BSC nimmt der Kader für die neue Saison allmählich Konturen an.
"Ich sage nicht, es war nichts", sagte Kobiaschwili auf hertha.bsc.de zu seinem Verhalten gegenüber Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) beim Relegationsskandalspiel am 15. Mai in Düsseldorf (2:2) : "Aber es stimmt nicht, dass ich ihn geschlagen habe - auch das ist mir wichtig."
Das Sportgericht hatte den 34 Jahre alten Defensivspieler am Montag wegen eines tätlichen Angriffs gegen Stark mit einer Rekordsperre bis zum 31. Dezember 2012 bedacht. Wie der DFB erklärte, habe der Spieler ein Geständnis abgelegt. Kobiaschwili: "Aber es war keine Absicht - und das ist mir wichtig. So habe ich das auch ausgesagt."
Christian Lell wird Hertha BSC verlassen
Der Georgier wird trotz Rekordsperre auch in der kommenden Saison bei der Hertha spielen. Der neue Trainer Jos Luhukay baut auf den Routinier. "Kobi spielt in meinen Planungen eine ganz wichtige Rolle, er wird für uns noch sehr wichtig sein", sagte der Coach.
Wie der Hauptstadt-Klub mitteilte, werde er sich indes von Lell, Patrick Ebert, Andreas Ottl und Andre Mijatovic trennen. Vorausgegangen seien intensive Gespräche des neuen Trainers Jos Luhukay mit Manager Michael Preetz. Lell wurde vom Sportgericht wegen der Vorfälle in Düsseldorf zu einer Sperre von fünf Spielen verurteilt und hätte dem Klub in den ersten Wochen der neuen Saison ohnehin nicht zur Verfügung gestanden.
Bleiben soll Offensivspieler Ronny, Bruder des von Borussia Mönchengladbach umworbenen Spielmachers Raffael . Als Neuzugänge werden die früheren Berliner Außenspieler Malik Fathi (Mainz 05) und Sofian Chahed (Hannover 96) gehandelt. Beide beteuerten, dass sie sich eine Rückkehr in ihre Heimatstadt Berlin vorstellen könnten. Stürmer Tunay Torun wechselt indes zum VfB Stuttgart.
Kobiaschwili will Schiri Stark nicht bewusst geschlagen haben
Unklar blieb noch, ob Hertha auch vor dem Ständigen Neutralen Schiedsgericht des DFB gegen die Wertung des Relegationsspiels ziehen wird. Der Klub wartet noch auf die schriftliche Urteilsbegründung des Bundesgerichtes. Das kann sich noch ein, zwei Wochen hinziehen. Alles deutet aber daraufhin, dass Hertha den Abstieg endlich akzeptiert.
Kobiaschwili indes widersprach in dem von Hertha als 'ehrlich' apostrophierten Interview der Aussage Starks, er solle ihn bei den Tumulten beim Relegationsspiel in Düsseldorf bewusst mit der Faust in den Nacken geschlagen haben . "Ich bin am Anfang der Stufen hängengeblieben, gestolpert, vornüber fast die Treppe runtergeflogen. Von hinten wurde weiter geschoben, ich wollte mich mit den Armen abfangen. Ich kann nicht ausschließen, dass ich dabei vor mir laufende Leute berührt habe, einer davon war der Schiedsrichter."

13:50
Tja-wohl zu oft den Ball gegen die hohle Birne bekommen...da schwindet das Erinnerungsvermögen.Glück auf!!
18:28
Warum musste man denn die Treppe so schnell runter? War doch alles in Ordnung oben auf dem Platz. Nur ein paar Leute die sich gefreut haben...
18:00
Was für eine Weichfritte!
Solche saublöden Sprüche hören die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten weltweit den ganzen Tag.
Noch ein paar Wochen und Kobiaschwili behauptet es war der "einarmige Mann"!
Junge, sei ein Mann und steh zu dem was Du getan hast!
17:50
ja genau, was kann der Kobiwaschwilli denn dafür wenn der Herr Stark ihm so ungünstig in die Faust rennt?! *lach*
16:33
Wahrscheinlich ist der Herr Stark gegen den Arm von Kobiaschwili beim rückwärtsgehen
gestoßen. Was soll das denn? Entweder habe ich es gemacht oder nicht.Auch schon die Absicht macht strafbar.