Gomez und seine persönliche Rekord-Saison
12.05.2011 | 20:08 Uhr 2011-05-12T20:08:00+0200
München. Der Nationalspieler Mario Gomez hat wieder das Selbstbewusstsein, mit dem er einst den VfB Stuttgart zur Meisterschaft schoss. Trotz einer durchwachsenen Saison seines Vereins. Gomez selbst hat sich bei den Bayern freigespielt.
Er galt als „Chancentod“ und „Fehleinkauf“, stand bei Louis van Gaal auf dem Abstellgleis und liebäugelte sogar mit einem Wechsel ins Ausland. Stürmer Mario Gomez schien beim Rekordmeister Bayern München bereits gescheitert. Doch in der laufenden Saison hat der 25-Jährige eine Entwicklung durchlaufen und sich endgültig in München etabliert.
Keine Titel, aber persönliche Bestleistung
27 Treffer in der Bundesliga , dazu zweitbester Schütze der Champions League - die enttäuschende und titellose Saison der Bayern ist für Gomez die beste seiner Laufbahn. Am kommenden Samstag gegen seinen Ex-Klub VfB Stuttgart (15.30 Uhr) kann er ihr mit dem Gewinn der Torjägerkanone die Krone aufsetzen.
„Ich habe mir nie eine Marke gesetzt. Mir geht es darum, so viele Tore wie möglich zu erzielen. Ich werde mich so oder so freuen“, sagte Gomez. Fünf Treffer Vorsprung auf Verfolger Papis Cisse hat Gomez derzeit. Sollte wie beim 8:1-Kantersieg am vergangenen Wochenende gegen Absteiger FC St. Pauli erneut ein Dreierpack gelingen, wäre Gomez der erste Spieler seit der Saison 1976/77 (Dieter Müller/1. FC Köln), der die magische 30-Tore-Marke knackt. Auch wenn der „ewige Rekord“ von Gerd Müller (40 Tore) außer Reichweite bleibt, trägt sich Gomez aller Voraussicht nach als sechster Torschützenkönig der Bayern in die Vereinsbücher ein.
Spielerische Weiterentwicklung
Zu verdanken hat Gomez seinen Aufstieg in der laufenden Spielzeit - auch wenn er von den Verletzungen seiner Teamkollegen Miroslav Klose und Ivica Olic profitierte - vor allem der Anpassung seines Spiels. „In Stuttgart habe ich als Stoßstürmer gespielt und auf die Bälle gewartet. Heute bin ich kompletter, mein Spiel ist vielfältiger geworden. Ich denke, ich habe einen großen Fortschritt gemacht.“
Auch Bayern-Trainer Andries Jonker, der als Co-Trainer unter Louis van Gaal viel mit Gomez gearbeitet hat, ist überzeugt, dass der Angreifer „einen riesen Schritt gemacht hat.“ Er sei nicht nur ein Torjäger, sondern auch ein richtig guter und variabler Stürmer geworden. Dabei ist die enge Zusammenarbeit der beiden vor allem dem Reservistendasein von Gomez zu Beginn der Ära van Gaal zuzurechnen. Im Sommer schien sein Weg bei den Bayern deshalb bereits beendet.
Vor der Saison hatte es ein Gespräch mit dem damaligen Trainer gegeben. Der kantige Niederländer wurde mit Gomez nie wirklich warm. Er sei nicht sein Spieler, hatte van Gaal einmal gesagt. Auch deshalb bat Gomez im Sommer um die Freigabe für einen Wechsel zum FC Liverpool. Vergebens.
Gomez musste bleiben, und nahm die Herausforderung an: „Heute bin ich froh, dass ich nicht für ein Jahr ins Ausland gegangen bin.“ (sid)
21:00
@7
Unterdurchschnittlich ??Wenn er 20 Abstaubertore gemacht hat ,dann war er zwanzig mal da wo ein Stürmer hin gehört.Nicht mehr und nicht weniger .
19:02
@9 einsicht ist der erste weg zur besserung.
16:44
@6
Deine Sachargumente überzeugen mich restlos! Du scheinst tatsächlich mehr Ahnung zu haben und mehr Zeit während der Arbeitszeit!
16:31
Oh wieder großes neider Fantreffen hier ?
;-)
15:54
Ja beachte die Uhrzeit ruhig, schön ist das wenn man Urlaub hat.
Genau so würde ich mal die Webseite empfehlen: SeidSeit.de - traurig wenn sowas nichtmal beherrscht. Warum sollte ich neidisch auf ein überbezahlten aber dafür unterdurchschnittlichen Fußballer sein. Hahaha wie lächerlich manche auch sein können....
14:47
@1-2 keine ahnung aber davon reichlich,ihr seit besser beim halma aufgehoben
man beachte die uhrzeit lässt einiges ahnen
09:46
3 und 4, da spricht der fußballferne Goupie mit Mario-Poster überm Bett!
09:25
Tor bleibt Tor ihr armen Neider
07:54
1 und 2, da spricht der blanke Neid.
01:05
@1
Du hast so was von Recht! Letzten Samstag konnte man wieder bewundern, wie er die Bälle reingestolpert hat. Gomez schiebt oder rumpelt die Bälle einfach nur noch über die Linie und läßt mehr als ebensoviele hundertprozentige Chancen aus. In keiner anderen Mannschaft hätte er so viele Tore auf dem Konto.