Das aktuelle Wetter NRW 1°C

Fußball-Bundesliga

Gomez macht sich Gedanken über Wechsel

06.09.2010 | 10:27 Uhr
Gomez macht sich Gedanken über Wechsel
Mario Gomez (l.) wärmt bei den Bayern meistens die Ersatzbank.

Köln/München.Ein Wechsel von Bayern Münchens Nationalstürmer Mario Gomez zum FC Liverpool ist offenbar nur am Veto der Bayern-Bosse gescheitert.

„Sie haben mir sehr stark den Eindruck vermittelt, dass sie auch in Zukunft auf mich setzen. Somit war ein Wechsel kein Thema mehr“, sagte Gomez, der im Sommer 2009 für knapp 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart nach München gewechselt war, sich dort aber keinen Stammplatz erkämpfen konnte.

Deshalb plante Gomez vor wenigen Wochen den Absprung zum englischen Rekordmeister. „Ich habe immer betont: Wenn ich von Bayern weggehe, dann ins Ausland. Dann kam dieses gute und für mich auch sehr interessante Angebot aus Liverpool. Dann habe ich mich mit meiner Familie und meiner Freundin besprochen und mir ernsthafte Gedanken über eine Ausleihe gemacht. Weil ich eben spielen will“, sagte Gomez. Bei den Bayern ist er hinter Miroslav Klose, Ivica Olic und Thomas Müller derzeit nur Stürmer Nummer vier und hat kaum Einsatzchancen.

Gomez gibt aber nicht auf: „Ich will den Trainer überzeugen, dass er mir bald Spiele von Anfang an gibt. Harte Arbeit wird belohnt. Da bin ich mir sicher.“ Zuletzt hatte auch Ehrenpräsident Franz Beckenbauer Kritik an Gomez geübt. „Er scheint mir beim VfB beweglicher und auch spielfreudiger gewesen zu sein. Das muss er halt lernen und umsetzen“, sagte der „Kaiser“. Er müsse jetzt die Chance nutzen, sich durchzusetzen. (sid)

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3659006/create

Umfrage

Marco Reus wechselt von Gladbach zum BVB. Eine gute Wahl?

 
Neueste Aktivität
Aktuelle Fotos und Videos
Aus dem Ressort
Franz Beckenbauer prangert Arjen Robbens Egoismus an
FC Bayern
Trotz des mühelosen Siegs des FC Bayern München hängt an der Säbener Straße der Haussegen schief. Ehrenpräsident Franz Beckenbauer geht mit dem "Reservisten" Arjen Robben hart ins Gericht. Er hält ihm zu großen Egoismus vor.
Watzke bleibt bis 2016 bei Borussia Dortmund
BVB
Der BVB und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke setzen ihre Zusammenarbeit fort. Wie der Verein mitteilte, verlängert sich der Vertrag bis ins Jahr 2016.
2 Kommentare 2