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Gladbachs Hofmann: "Ich bin beim BVB nicht gescheitert"

22.01.2016 | 18:23 Uhr
Spielt jetzt in Grün: Jonas HofmannFoto: Getty

Mönchengladbach.  Jonas Hofmann ist vom BVB nach Gladbach gewechselt, nun gibt es das Wiedersehen. Ein Interview über den Wechsel, seine Ziele und das Spiel am Samstag.

Jonas Hofmann steigt die Treppen aus dem Kraftraum herauf, für ein Training auf dem Außenplatz war es schlicht zu kalt. Der 23-Jährige trägt die grüne Trainingsbekleidung seines neuen Arbeitgebers Borussia Mönchengladbach, kurz nach Weihnachten ist er aus Dortmund an den Niederrhein gewechselt – und nun kommt es gleich zum Wiedersehen mit dem BVB (Samstag, 18.30 Uhr/live in unserem Ticker). Grund genug für ein Interview über den alten und den neuen Arbeitgeber, die Zukunftsaussichten – und die Gesangsqualitäten von Jonas Hofmann.

Herr Hofmann, ich soll schöne Grüße von einem Bekannten bestellen. Dessen Sohn hat im Sommer zur Einschulung ein Hofmann-Trikot bekommen und ist jetzt stinksauer.

Jonas Hofmann: (lacht)

Wie erklären wir ihm jetzt den Wechsel?

Hofmann: Es ist ja mittlerweile bekannt, dass ich vor dem letzten Hinrundenspiel gegen Köln nur ganz wenige Einsatzminuten in der Bundesliga hatte. In der Europa League habe ich zwar immer wieder gespielt. Aber nie so, dass ich sagen konnte, mein Stand in der Mannschaft ist so, dass ich mir vorstellen kann, zu bleiben. Letztendlich waren die Spielminuten ausschlaggebend, zu sagen: Ich bin jung, ich muss spielen. Da hilft es mir auch nicht, bei einem großen Verein zu sein, der immer international spielt. Dann haben wir uns entschieden, zu schauen, ob es Angebote gibt. Und mit Gladbach waren wir uns sehr schnell einig.

Sie mussten also nicht lange überlegen, als Gladbach anfragte?

Hofmann: Nein, das waren keine drei Wochen, in denen das über die Bühne ging.

Jonas Hofmann (li.) im Gespräch mit Sebastian Weßling

Sie sind mit großen Hoffnungen von der Ausleihe in Mainz zurückgekehrt und haben dann wenig gespielt. War die Hinrunde ein verlorenes halbes Jahr?

Hofmann: Was heißt verloren? Am Anfang lief es ja sogar ganz gut, ich habe gleich gegen Wolfsberg gespielt und auch ein Tor gemacht und in der Bundesliga auch die eine oder andere Partie gemacht. Da habe ich gedacht: In dieser Saison könnte ich durchstarten.

Und dann?

Hofmann: Dann wurde es immer weniger Spielzeit. Erst denkt man sich: Okay, ich habe viel gespielt, die Anderen müssen auch spielen. Als das dann aber immer mehr zugenommen hat, habe ich mir schon meine Gedanken gemacht. Aber ein verlorenes Jahr? Klar, was die Spielanteile angeht, waren die letzten Monate nicht zufriedenstellend. Aber man lernt trotzdem dazu, auch in so einer Phase.

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Zum Beispiel einen neuen Trainer mit neuen Einflüssen. Thomas Tuchel war ja erst Ihr zweiter Trainer im Profi-Bereich.

Hofmann: Klar. Mit einem neuen Trainer lernt man auch neue Spielsysteme kennen und wird flexibler, kann seine Fähigkeiten vielleicht erweitern.

Wie haben Sie Tuchel erlebt als Trainer?

Hofmann: Er ist sehr zielgerichtet und fokussiert, arbeitet gerne im Detail.

Und André Schubert?

Hofmann: Er ist vielleicht ein bisschen ruhiger in seiner Art. Ich ziehe aber nicht so gerne Vergleiche. Jeder Trainer hat seine guten Seiten. Und sie alle wären keine Bundesligatrainer, wenn sie schlechte Trainer wären.

Kommentare
23.01.2016
06:53
Gladbachs Hofmann: "Ich bin beim BVB nicht gescheitert"
von Cinematic | #1

"Gladbachs Hofmann: "Ich bin beim BVB nicht gescheitert"

Daher ist er ja nun in Gladbach gelandet....

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Gladbachs Hofmann: "Ich bin beim BVB nicht gescheitert"
Gladbachs Hofmann: "Ich bin beim BVB nicht gescheitert"
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2016-01-22 18:23
BVB, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Jonas Hofmann
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