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Zockt sich Cigerci als Spielmacher zum neuen Gladbach-Vertrag?

20.01.2013 | 14:23 Uhr
TSG 1899 Hoffenheim - Borussia Moenchengladbach

Sinsheim.   Beim Rückrunden-Auftakt in Hoffenheim spielte Tolga Cigerci wie schon im Dezember 2012 bei Bayern München eine Art Spielmacher bei Borussia Mönchengladbach. Dem 20-Jährigen scheint diese Rolle zu liegen.

Vielleicht war Tolga Cigerci von dem Täuschungsmanöver seine Person betreffend auch überrascht. Der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach begann zum Rückrunden-Auftakt bei der TSG Hoffenheim auf der rechten Seite und sollte somit bei der Mannschaft von Neu-Trainer Marco Kurz Verwirrung stifften. Doch auf der Position unterliefen dem 20-Jährigen Leihspieler vom VfL Wolfsburg zwei haarsträubende Fehlpässe, die den Hausherren bei ihrer Kontertaktik in die Karten spielten. "Die waren nicht ungefährlich", bestätigte Manager Max Eberl nach der Partie. Zweimal brannte es lichterloh im Umschaltspiel der Gladbacher.

Cigerci "kann unheimlich viel laufen"

Dann aber, nach zehn Minuten, wechselte Cigerci ins zentrale Mittelfeld, als offensive Schaltstellte zwischen Thorben Marx und Havard Nordtveit und der Spitze Luuk de Jong. Schon beim 1:1-Unentschieden bei Rekordmeister Bayern München am letzten Spieltag der Hinrunde klappte die Variante im 4-3-3-System ganz gut. "Er war sehr aktiv" und seine Qualität sei es, "dass er unheimlich viel laufen kann", lobte Eberl. "Ich denke, dass es in Ordnung war", bewertete der Deutsch-Türke seine eigene Leistung. Die Situationen in der Anfangsphase und einige andere Dinge könne "man besser spielen und cleverer lösen", aber insgesamt sei er "ganz zufrieden" mit seiner Leistung gewesen.

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Der deutsche A-Juniorenmeister von 2011 hatte zu Beginn dieser Spielzeit seine Chance in der Gladbacher Startelf nicht nutzen können und kam erst gegen Ende der Hinrunde wieder in die Mannschaft. "Das hat mich sehr gefreut." Er habe im Trainingslager in Dubai "Gas gegeben und gute Leistungen gezeigt" , so dass Trainer Lucien Favre das honoriert habe. "Er ist ein Aktivposten im Spiel und man hat mit ihm Variationsmöglichkeiten" im Fußball, die ein Vorteil für den Trainer seien, erklärte Eberl.  Cigerci wisse, dass er mit seiner Entwicklung noch am Anfang seiner Karriere ist. "Ich muss weiter hart an mir arbeiten und mich in jedem Training anbieten", erklärte der Mittelfeldstratege, der in Sinsheim einen verkappten Spielmacher gab. "Ich finde, dass es ganz gut geklappt hat", aber es habe noch nicht alles einwandfrei funktioniert.

Kostet Cigerci Gladbach fünf Millionen Euro?

Einwandfrei soll auch der endgültige Transfer Cigercis an den Niederrhein über die Bühne gehen. Noch ist der 20-Jährige nur ausgeliehen , eine Kaufoption hatte Eberl für die Borussia aber vereinbart. Laut Transfermarkt.de liegt diese bei fünf Millionen Euro. Viel Geld, doch "wenn wir Leihspieler haben, ist das ja auch mit Weitblick", erklärt der Manager. Bei Tolga Cigerci sei die Entwicklung sehr positiv, "da werden wir schauen, was wir machen können."

Gladbach startet mit Nullnummer

Bis Ende März muss sich Max Eberl als Verantwortlicher in Gladbach entscheiden, ob die Option gezogen wird. Der Spieler selbst ist nicht abgeneigt, bei den Fohlen zu bleiben: "Ich fühle mich sehr wohl hier. Und was im Sommer passiert, sehen wir dann."

David Nienhaus

Kommentare
21.01.2013
11:02
Zockt sich Cigerci als Spielmacher zum neuen Gladbach-Vertrag? - Wer sollte diese sinnfreie Überschrift verstehen?
von finanztrend | #2

Was für einen sinnfreie Überschrift des Artikels!

Warum Cigerci hier "zocken" sollte, erschließt sich inhaltlich nicht in dem Artikel.

Man hat zudem keine Leistung von Cigerci gesehen, mit welcher man auch nur ansatzweise zufrieden sein könnte.

Es hat nicht viel geklappt und seine zahlreichen Abspielfehler, Fehlpässe und falsch getimten Zuspiele haben die Abwehr ein ums andere Mal in Nöte gebracht und das wiegt einige wenige ansatzweise gelungene Aktionen nicht auf.

Ein Spielbewertung seiner "nicht dargebrachten Leistung" müsste man mit 4- taxieren und das auch nur, weil seine zahlreichen Abspielfehler NICHT zu Gegentoren führten.

Ein AKTIV-POSTEN sieht wahrlich anders aus. Dazu kann es eigentlich keinerlei zweierlei Meinung geben und man hat sich spätestens ab der 60. Minute gefragt, warum Favre nicht lieber XHAKA einwechselt, vielleicht hätte er an diesem Tag mehr Glück gehabt.

Beide Cigerci und auch Xhaka sind derzeit keine Bereicherung für das Gladbacher Spiel.

20.01.2013
15:35
Eberl durfte schon genug zocken! Nun aber mal die Kirche im Dorf lassen!
von Borussenecho | #1

Sicher ist Cigerci ein großes Talent.Er hat das Zeug dazu, mal ein großer Spieler zu werden. Doch darf man nicht verkennen, dass er noch in der Entwicklung ist und zu große Leistungsschwankungen zeigt. Oftmals zu ungestüm und überehrgeizig, neigt er dazu, zu "überdrehen".
Somit ist er noch lange keine gestandene Kraft und eine Ablösesumme in dieser Größenordnung wäre ein absoluter Wahnsinn!
Man sollte nicht vergessen, dass es noch einen Lukas Rupp gibt, der eigentlich schon auf dem Wege zum Stammspieler war und eine recht gute Entwicklung zeigte. Lucien sollte ihm eine ehrliche Chance geben, denn er hat ebenso viel Potential.
Somit wird sich am Ende zeigen, wer sich durchsetzt!

Aber leider ist zu befürchten,dass die Manager-Novize der Borussia, Max Eberl, selber wieder "überdreht" so wie sich sein "Verhandlungsgeschick" bei den überhöhten Ablösesummen für Xhaka und de Jong gezeigt hat.Favre tut gut daran, seinem Sportmanager mal vom hohen Roß herunterzuholen und das Zepter übernehmen!

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