Warum Gladbach keine Angst vor dem FC Bayern hat

Voller Einsatz im Hinspiel: Gladbachs Alvaro Dominguez (re.) beim Kopfballduell mit Thomas Müller vom FC Bayern.
Voller Einsatz im Hinspiel: Gladbachs Alvaro Dominguez (re.) beim Kopfballduell mit Thomas Müller vom FC Bayern.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Die Borussen gehen mit viel Selbstbewusstsein ins Duell beim Spitzenreiter. Trainer Favre fordert von seiner Mannschaft mehrere Spiellösungen.

Mönchengladbach.. Mit dem Selbstvertrauen des seit fünf Spielen unbesiegten Tabellendritten rechnet sich Borussia Mönchengladbach auch beim designierten Meister Bayern München etwas aus. "Wir haben keine Angst gegen diese Mannschaft zu spielen. Bislang haben wir in München immer gut ausgesehen", meinte Trainer Lucien Favre vor der Partie beim Rekordmeister am Sonntag (17.30 Uhr/live bei Sky und in unserem Ticker). Zwar schafften die Gladbachern in 46 Spielen in München nur zwei Siege, aber bei den letzten drei Auftritten gab es nur eine Niederlage. "Bayern ist gut, aber wir sind auch gut", meinte Favre.

Unterstützt von etwa 8000 Fans werden sich die Gladbacher in München nicht verstecken. "Wir haben den Bayern im Hinspiel einen großen Kampf geboten und sie fast besiegt. Das wollen wir auch am Sonntag. Natürlich wollen wir in München gewinnen, das ist immer etwas besonders", sagte Sportdirektor Max Eberl.

Favre hat "die Qual der Wahl"

Favre fordert von seinem Team mehrere Lösungen: "Wir müssen etwas wagen, schnell spielen und hellwach sein, um dort etwas zu holen". Dabei kann der Borussen-Coach auf alle Spieler zurückgreifen. "Ich habe die Qual der Wahl", sagte Favre. Möglicherweise setzt der Trainer auch wieder auf die am Sonntag gegen Hannover erfolgreiche Elf. (dpa)