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Warum bei Borussia Mönchengladbach die Trümpfe links stechen

02.03.2016 | 07:14 Uhr
Warum bei Borussia Mönchengladbach die Trümpfe links stechen
Linksverteidiger Wendt und Fabian Johnson (vorne) spielen eine starke Saison.Foto: Getty Images

Mönchengladbach.   Gladbach empfängt am Mittwochabend zu Hause den VfB Stuttgart. Wendt und Johnson wollen über ihre Seite für Gefahr bei den Stuttgartern sorgen.

Die herbstlichen Auftritte in der Champions League mit Borussia Mönchengladbach haben Spuren hinterlassen bei Oscar Wendt. „Wir würden diesen Traum in der nächsten Saison zu gerne wieder leben dürfen“, betont der 30-Jährige. Ganz im Sinne des gebürtigen Göteborgers äußerte sich vor dem Bundesligaspiel gegen Stuttgart am Mittwoch (20 Uhr/live in unserem Ticker) auch André Schubert. Der Borussen-Coach kennt schließlich die aktuelle Tabelle, die sein Team trotz monumentaler 40 Gegentore auf dem Qualifikationsplatz für die Champions League ausweist. „Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition – und wollen weiter punkten“, sprach Schubert also.

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Sehr gut gepunktet haben gerade unter seiner Leitung bereits zwei Spieler, die beim Rautenklub auch schon deutlich schwerere Zeiten erlebt haben: Linksverteidiger Wendt und Fabian Johnson – der Mann, der das Feld vor dem Skandinavier immer zuverlässiger bestellt. Wendt, der es unbedingt noch in den schwedischen EM-Kader schaffen will, und der US-Nationalspieler, der nach seiner exzellenten WM 2014 von Hoffenheim zur Borussia wechselte, sind zur linken Hausmacht der Fohlenelf avanciert.

Johnson kam als Rechtsverteidiger

Johnson (28) kam dabei einst als erfolgreicher Rechtsverteidiger an, doch der damalige Trainer Lucien Favre sah beim gebürtigen Münchner das größere Potenzial auf der linken Offensivseite. Johnson hatte zunächst Probleme, sich auf die ungewohnte Position umzustellen, wurde zum Edelreservisten, der noch ein halbes Jahr nach seiner Ankunft in Gladbach sagte: „Rechts hinten ist meine Position, ganz klar.“

Frisch ausrichten musste sich im Borussen-Trikot auch Oscar Wendt, wenngleich nicht so extrem wie Johnson. Im Sommer 2011 vom FC Kopenhagen gekommen, machte er in der ersten Saison 14, in der zweiten 21, in der dritten 18 und in der vergangenen schließlich 26 Ligaspiele. Früher murrte das Publikum im Borussia-Park schnell, wenn er sich mal wieder eine flapsige Defensivaktion leistete. Doch für Wendt, der seine Rolle im Lauf der Jahre immer offensiver interpretiert, wie für Johnson gilt längst das Motto: Auch mal einen Schritt zurück, dann dafür aber zwei nach vorne.

„Der Wechsel zur Borussia war eine der besten Entscheidungen meines Lebens“, sagt Wendt, dessen Vertrag bis 2018 läuft. Sein hyperflexibler Vordermann Johnson ist ebenfalls bis 2018 an Gladbach gebunden. Aber jetzt zählt erstmal nur das Spiel am Mittwoch gegen Stuttgart.

Andreas Morbach

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2016-03-02 07:14
Borussia Mönchengladbach, André Schubert, VfB Stuttgart
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