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Harte Europa-League-Gegner für Gladbach und Bayer

20.12.2012 | 13:51 Uhr
Harte Europa-League-Gegner für Gladbach und Bayer
"Aufgepasst", heißt für Borussia Mönchengladbach. Die Fohlen müssen gegen die Lazio Römer und Miroslav Klose ran. Foto: dpa

Essen/Nyon.   In der Champions League blieb das Bundesliga-Trio von Hammer-Losen verschont, in der Europa League sieht es dafür deutlich unbequemer aus. Zudem droht bereits im Achtelfinale ein rein deutsches Duell - Gladbach und Stuttgart könnten sich hier begegnen.

In der Champions League gibt es ein Wiedersehen mit Lukas Podolski (Arsenal) und den Bayern sowie mit Hamit Altintop (Galatasaray Istanbul) und Schalke . In der Europa League trifft Borussia Mönchengladbach auf Nationalspieler Miroslav Klose und Lazio Rom. Keine leichte Aufgabe. Auch die drei weiteren deutschen Teams, der VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen und Hannover 96 haben teilweise hohe Hürden zu meistern.

Bayer Leverkusen muss gegen Benfica Lissabon antreten, und Hannover 96 hat in Anschi Machatschakala aus Russland ebenfalls einen unangenehmen Gegner erwischt. Machbar erscheint die Aufgabe des VfB Stuttgart gegen KRC Genk aus Belgien.

Leverkusens Völler sieht Benficas Niveau "kurz hinter Chelsea"

Ein weiterer bitterer Beigeschmack: Bereits im Achtelfinale würden Borussia Mönchengladbach und Stuttgart im Fall des Weiterkommens aufeinandertreffen. Ein deutsches Team müsste also auf jeden Fall frühzeitig ausscheiden. Leverkusen müsste im Achtelfinale gegen den Sieger aus Dynamo Kiew gegen Girondins Bordeaux spielen, beides kein Spaziergang. Hannover 96 hat als einzige Mannschaft beim Rückspiel Heimrecht - eine Belohnung für die Gruppen-Sieger, von denen Hannover einer war. Im Achtelfinale müssten sie sich jedoch gegen Newcastle United oder Metalist Charkow beweisen. Eine Leistung wie im DFB-Pokal-Spiel gegen Dortmund würde da nicht reichen. Die vorweihnachtliche Auslosung der K.o.-Runden haben die Vereine deshalb mit gemischten Gefühlen aufgefasst.

Champions League
Champions League - Schalke und BVB entgehen Hammer-Losen

Die Entscheidung bei der Auslosung zum Achtelfinale der Champions League in Nyon ist gefallen: Der BVB trifft auf Shakhtar Donezk, Schalke muss gegen Galatasaray Istanbul antreten. Der FC Bayern München misst sich mit dem englischen Topverein FC Arsenal und Lukas Podolski.

"Der absolute Hammer wäre Chelsea gewesen. Benfica kommt sicherlich kurz dahinter. Sie haben eine sehr gute Gruppenphase in der Champions League gespielt und spielen in der Liga eine sehr gute Saison. Das ist ein ganz schwerer Brocken, ein Duell auf Augenhöhe, aber wir sind nicht chancenlos. Mit guter Einstellung und guter Form haben wir sicher eine gute Chance. Mit der nächsten Runde sollte man sich noch nicht beschäftigen, wenn man gegen Benfica spielt", sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler.

Lazio ist für Gladbachs Vizepräsident Bonhofer "ein attraktiver Gegner"

Hannovers Präsident Martin Kind sagte: "Ich bin da Pragmatiker, wir akzeptieren jedes Los. Anschi ist ein attraktiver russischer Verein. Es hilft uns vielleicht, dass wir erst in Moskau ran müssen. Wir müssen realistisch sein, das ist ein sehr erfolgreicher Klub mit super Spielern, Samuel Eto'o zum Beispiel. Natürlich gibt es in Westeuropa Marken, die bekannter sind, aber ich differenziere da: Das ist ein sehr attraktives Los."

Gladbachs Vize-Präsident Rainer Bonhof sieht Lazio ebenfalls als "attraktiven Gegner". " Das ist eine schöne Paarung und eine Herausforderung, die wir annehmen. Wir haben die Chance auf ein Weiterkommen. Im Februar in der ewigen Stadt zu spielen, ist schön. Wir haben in Marseille und bei Fenerbahce gewonnen und Werbung für Borussia gemacht, daher sind wir gut gerüstet. Wenn Miroslav Klose spielt, hat er immer seine Tore gemacht. Daher wissen wir, worauf wir achten müssen. Wir haben schon andere in den Griff gekriegt", sagte er kurz nach der Bekanntgabe der Begegnungen.

Die Spiele in der Runde der letzten 32 werden am 14. und am 21. Februar 2013 ausgetragen.



Kommentare
20.12.2012
21:45
Harte Europa-League-Gegner für Gladbach und Bayer
von KarlWeniger | #1

Wir zittern nicht, noch zaudern wir!

Wir nehmen die Herausforderung aus Italien an, mit dem Wissen, dass wir jetzt schon mehr erreicht haben, als uns(fast) alle vor zwei Jahren noch zugetraut haben!

Und wenn wir ausscheiden? Egal... Wir spielen toll...

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