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Günter Netzer sieht HSV auf "gutem Weg" und lobt Gladbach-Trainer Favre

13.02.2013 | 15:37 Uhr
Günter Netzer sieht HSV auf "gutem Weg" und lobt Gladbach-Trainer Favre
Sportkommentator Guenter Netzer und seine Frau Elvira posieren in Baden-Baden bei der Verleihung des 17. Deutschen Medienpreises auf dem Roten Teppich.Foto: dapd

Hamburg.   Der frühere Welt- und Europameister Günter Netzer (68) hat dem Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ein gutes Zeugnis ausgestellt. Auch in Gladbach sieht der ehemalige Profi eine positive Entwicklung. „Bei der Borussia gibt es einen Namen für den Aufschwung: Lucien Favre.“

Der frühere Welt- und Europameister Günter Netzer (68) hat dem Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ein gutes Zeugnis ausgestellt. „Der Verein ist auf einem guten Weg, diesen gilt es konsequent beizubehalten. Dann wird der HSV auch bald wieder dort anzufinden sein, wo er von den Voraussetzungen her hingehört, nämlich ganz oben“, sagte Netzer in einem Interview auf HSV.de vor dem Duell seiner beiden Ex-Klubs.

Am Samstag (15.30 Uhr/Sky, Liga total! und im DerWesten-Ticker) treffen die Hamburger, die am vergangenen Wochenende überraschend 4:1 in Dortmund gewonnen hatten, in der heimischen Arena im Volkspark auf Borussia Mönchengladbach. Beide Teams liegen in der Tabelle nur einen Punkt getrennt voneinander und kämpfen als Siebter bzw. Achter um einen Europapokal-Platz.

„Bei der Borussia gibt es einen Namen für den Aufschwung: Lucien Favre“

„Im Gegensatz zu den Gladbachern, die innerhalb eines Jahres vom sicheren Absteiger zum sensationellen Champions-League-Teilnehmer wurden und sich nun stabilisieren müssen, sehe ich beim HSV eine langsame aber stete Entwicklung“, sagte Netzer, der von 1978 bis 1986 als Manager des HSV die erfolgreichste Ära der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meisterschaften und dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister erlebte.

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Auch in Gladbach sieht der ehemalige Profi eine positive Entwicklung. „Bei der Borussia gibt es einen Namen für den Aufschwung: Lucien Favre. Er hat es geschafft, die Mannschaft vor dem Abstieg zu bewahren, sie zu verbessern und zu stabilisieren - auch nach dem fast zwangsläufigen Verkauf der besten Spieler“, sagte Netzer: „Wenn sie sich zukünftig im Bereich der Europa-League-Plätze festsetzen können, dann wäre das ein riesiger Erfolg.“

Der gebürtige Gladbacher spielte von seinem neunten Lebensjahr an für die Borussia, wurde mit dem Verein zweimal Meister (1970 und 1971) und DFB-Pokalsieger (1973). Nie spielte Netzer für einen anderen Klub in Deutschland. (sid)


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